comikado

Pressespiegel: Comics und Cartoons.

24.7.09

COMIKADO 3.0

Lang hat's gedauert, aber nachdem die Internet-Technologie endlich zu uns aufgeschlossen hat, ist comikado nun wieder am Start, und zwar im Twitter-Feed von COMICGATE.

Dort zwitschert unsere erprobte und kompetente Crew ab sofort täglich, blitzschnell und aktueller als je zuvor News, Kuriositäten und Kommentare aus der Welt der Comics, Mangas und Graphic Novels.

Also: Folgen Sie uns, verpassen Sie nix mehr.

23.6.06


VOR ORT Deutsche Manga-Mädchen erobern den Comic-Markt: " Die Geschichten heißen «Mon-Star Attack», «Losing Neverland» oder «Orcus Star, und es geht darin um Spaß am Leben und der Liebe, aber auch um ernste Themen wie Kinderprostitution: «Manga made in Germany» ist derzeit im Trend auf dem Comic-Markt.
Es sind vor allem Künstlerinnen wie Anika Hage, Judith Park oder Duo, die den auf diesem Gebiet führenden Japanern Konkurrenz machen. Auf dem noch bis zum Sonntag dauernden 12. Internationalen Comic-Salon in Erlangen ist ihnen eine eigene Schau gewidmet." (ZEIT online, 16.06.2006)

REZENSION Inter View - Pop Comics: "Die Idee klingt zunächst nicht sonderlich aufregend. Eher bangt man darum, dass das Ergebnis nicht zu peinlich wird. [...] Jörg Scheller (Autor) und Christopher Tauber (Zeichner) sind die Sache jedoch origineller angegangen. [...] Eine, mit 13 Euro dotierte, schöne Angelegenheit." (VISIONS Nr. 160, Juli 2006)

11.5.06


BEGEGNUNG Karl Nagel traf Armin Meiwes: "Menschen Fressen Menschen - hieß es vor zehn Jahren anlässlich der Chaos-Tage in Hannover auf dem "Cannibal Home Channel" im Internet. Und der Betreiber war Karl Nagel. [...] Und heute arbeitet er im Hamburger Comicstudio Alligator Farm und ist der Herausgeber eines neuen Perry-Rhodan-Heftes. [...] Anlässlich eines Treffens unter dem gefakten Motto "Überlaufen nach rechts" im nordhessischen Rothenburg lernte er nämlich zufällig einen echten Kannibalen kennen: Armin Meiwes. [...] "Jetzt kann ich die Geschichte immerhin in Comic-Form verarbeiten. Das hat richtig Spaß gemacht, zumal Comiczeichner Wittek die Story unglaublich bizarr für das Comicmagazin Elbschock umgesetzt hat."" (heise online, 11.05.2006)

3.5.06

INTERVIEW Gerhard Haderer: "Vor 20 Jahren startete ein österreichischer Werbegrafiker in ein neues Leben. Bald schon war der Cartoonist Gerhard Haderer (Jahrgang 1951) ein Begriff. Schön und schön bös' sind seine Bilder, die Politiker und Normalos gleichermaßen zielsicher treffen (vor allem in "profil" und "Stern")." (Merkur Online, 28.04.2006)
REZENSION Das Malträtieren unvollkommener Automaten: "Die Comics von Katz und Goldt gehen, wie sie kommen: leise, mehrdeutig und unprätentiös. Und natürlich erfährt man dabei auch, dass die drei K der Kinder von heute nicht kippeln, kokeln und krank sein sind, sondern kiffen, klauen, kaufen." (NZZ Online, 27.04.2006)
PORTRÄT Jutta Harms, Presseagentin: "Die Mittvierzigerin arbeitet gern, wenn sie weiß, dass sich die Arbeit "für die Sache" lohnt. Die Sache, das sind die Comics. Zur Comic-Fachfrau wurde sie zunächst durch das Selbststudium, Hunderte von Comics hat sie gelesen, dann knüpfte sie Kontakte zu anderen Nerds, und daraus erwuchs schließlich der Kontakt zum Verlag." (taz, 26.04.2006)

Jürgen Lillich, Comicladenbesitzer: ""Das ist Jürgen. Jürgen verkauft Comics." Sieht man Jürgen Lillich in seinem Comicladen, fühlt man sich spontan an Peter Lustig, den Moderator der Kindersendung "Löwenzahn" mit Jeanslatzhose, Brille und schütterem Haar, erinnert. Doch nicht nur äußerlich bestehen Ähnlichkeiten. Auch Jürgen Lillich beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit Dingen, die vornehmlich Kinder und Jugendliche interessieren." (SZOn, 26.04.2006)

25.4.06

REZENSION Das Malträtieren unvollkommener Automaten: "Goldts ohnehin schon treffende Sprache gelangt hier durch Katzs Illustrationen zur Perfektion. Da wird der Ärztin der steife Penis entgegengestreckt, kommentiert mit den Worten „Sie nennen das vermutlich ‚Glied’ in ihrer etwas sterilen Medizinersprache“." (Die Berliner Literaturkritik, 24.04.2006)
VERANSTALTUNGEN Cartoon-Ausstellung in Basel: "Eine besondere Auszeichnung wurde jetzt dem steirischen Cartoonisten Alexander Wolf zuteil. Er wurde vom Cartoon-Museum in Basel eingeladen, zusammen mit 69 anderen deutschsprachigen Meistern der spitzen Feder eine Ausstellung zu beschicken." (Der Grazer.at, April 2006)

Freud-Ausstellung in New York: "Die Karikaturen-Schau im Museum der Stadt New York mit Arbeiten u.a. von Peter Arno, Roz Chast, J.C. Duffy and B.E. Kaplan, steht unter dem Motto "On the Couch" und wurde mit Unterstützung des österreichischen Außenministeriums organisiert und vom österreichischen Journalisten Michael Freund zusammen gestellt." (Die Presse.com, 24.04.2006)
POLITIK Und noch ein Karikaturenstreit: "Die Luganeser Polizei hat die letzte Ausgabe der Satire-Zeitschrift «Il Diavolo» aus den Auslagen der Kioske von Lugano entfernen lassen. Sie handelte dabei eigenmächtig. Grund ist eine gewagte Karikatur der Tessiner Regierungsrätin Marina Masoni." (sda/Basler Zeitung Online, April 2006)

Der andere Karikaturenstreit: "Vertreter italienischer Moslemorganisationen haben gegen eine Karikatur in einer katholischen Zeitschrift protestiert, die den Propheten Mohammed in der Hölle darstellt. Veröffentlicht wurde die Zeichnung in der Märzausgabe der Zeitschrift "Studi Cattolici", die der erzkonservativen katholischen Vereinigung Opus Dei nahesteht, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa gestern berichtete." (ORF.at, April 2006)
VOR ORT Kinderkunsttage Hilgen: "Zum ersten Mal hat Tim (12) den Weg zu den "Kinderkunsttagen" gefunden. "Hier gibt es Leute, die einem helfen können und die sich die Bilder kritisch betrachten. Zuhause sagt immer jeder, das sieht gut aus." Sein Spezialgebiet sind die Mangas, die aus Japan kommend ihren Siegeszug in Europa angetreten haben." (Westdeutsche Zeitung Online, 19.04.2006)

18.4.06

POLITIK Karikaturenstreit: "ine italienische Zeitschrift, die dem konservativen Laienorden Opus Dei nahe steht, hat mit der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen scharfe Proteste ausgelöst." (dpa/Frankfurter Rundschau Online, 17.04.2006)

"Die Direktion der italienischen Zeitschrift "Studi Cattolici", die der konservativen Laienorganisation "Opus Dei" nahe steht, hat sich nach einem Sturm der Entrüstung wegen der Veröffentlichung einer Karikatur des Propheten Mohammed entschuldigt, die diesen in der Hölle zeigt. Das berichtet die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Sonntag in ihrer Internetausgabe." (Der Standard.at, 16.04.2006)

The 9/11 Report, A Graphic Adaptation: "Die Ära der medialen Aufarbeitung des 11. Septembers hat begonnen: Ende April startet in den USA der erste Hollywood-Film über die Anschläge. Im Herbst können sich auch Leser ein Bild der Katastrophe machen - in Comic-Form." (Spiegel Online, 18.04.2006)
VERANSTALTUNG Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken: "Weit entfernt von den asiatisch geprägten Stereotypen präsentiert die Buchmesse dieses Jahr eine außergewöhnliche Sammlung von Werken von jungen und innovativen Künstlern aus Belgien, aber auch aus anderen europäischen Ländern. Der neue europäische Comictrend ist persönlicher geworden und greift mehr und mehr zu außergewöhnlichen Themen und Methoden: die junge Generationen beschäftigt sich mit klassischer Literatur und kreiert so einen eigenen, nach innen gekehrten Stil." (TeachersNews.net, April 2006)
VOR ORT Comic-Festival Fumetto in Luzern: "Wer dieser Tage per Bahn im Schweizer Städtchen angereist war, fand in der "Rail City" gleich bei den Zeitungskiosken Printmedien auch in Vitrinen. Das Comix-Festival Fumetto präsentierte als eine von 15 internationalen Ausstellungen Unterwegs, eine Schau der Comic-Reportage." (Der Stndard.at, 13.04.2006)
PORTRÄT Christina Plaka: "Die Offenbacherin Christina Plaka ist europaweit die einzige Mangazeichnerin (Mangaka), die ihre Geschichten sowohl in Deutschland als auch in den USA verkaufen kann. Seit Anfang dieses Jahres ist ihr erster in Deutschland veröffentlichter Manga "Prussian Blue" dort erhältlich. Und auch die Franzosen können ihn bereits kaufen." (Offenbach-Post Online, April, 2006)

Andrzej Mleczko: "Ausgerechnet im katholischen Polen sind antiklerikale und erotische Karikaturen ein Renner. Der Krakauer Künstler Andrzej Mleczko hat Erfolg mit seinen provokanten Zeichnungen, aber glücklich ist er nicht. Denn Polen, meint er, wird von den falschen Leuten regiert." (Spiegel Online, 11.04.2006)

REZENSION Weyrauch, Kommissar Kötza: "Größtes Manko: der Titel. "Kommissar Kötza", das ist bestens. Aber die Episode heißt "…und sein Arsch in der Zeitung": Nervender Plakat-Vulgarismus à la Flensburg." (taz, 11.04.2006)

10.4.06

POLITIK Bildungscomic Andi erfolgreich: ""Die große Nachfrage bestätigt, dass Andi viele Menschen zu Demokratieerziehung und Jugendschutz anregt", erklärte der Innenminister. Wegen der großen Nachfrage ließ der NRW-Verfassungsschutz noch einmal 100.000 Stück des Bildungscomics nachdrucken." (PaderZeitung, 06.04.2006)
GESCHICHTE Asterix und Altertum: "Jahrzehntelang wunderte sich niemand darüber, dass die Comic-Schweizer schon eineinhalb Jahrtausende vor der Erfindung des Fondues eimerweise Käse schmelzen. Schließlich ist die Grundkonstellation der 31 Bände fiktiv und keineswegs historisch belegt: Allein der chauvinistischen Fantasie von Goscinny und Uderzo ist die Idee entsprungen, dass nicht "ganz Gallien" von Cäsar besetzt worden ist." (Die Zeit, April 2006)
REZENSIONEN Fussballhelden: "Fünfzig IllustratorInnen aus aller Welt haben die zwölf wichtigsten Köpfe eines jeden Nationalteams auf ihre individuelle Weise vor kunstrasengrünem Hintergrund porträtiert. Im Zentrum stehen die 32 Mannschaften, die ab dem 9. Juni in Deutschland hinter dem runden Leder her sein werden." (WOZ, 06.04.2006)

Identity Crisis und Infinite Crisis: "Im vergangenen Jahr hat sich DC dazu entschlossen, seinen Superhelden-Kosmos gleich von mehreren Krisen erschüttern zu lassen. Nach dem brillanten Epos "Crisis on Infinite Earth" in dem 1985 eine ganze Reihe von Helden starb, folgen jetzt erst die "Identity Crisis" und schließlich die "Infinite Crisis"." (RGA.online, 06.04.2006)
VERANSTALTUNG Tokyopop-Tour: "Vom 18. bis 29. April 2006 veranstaltet TOKYOPOP eine bundesweite Signiertour mit den deutschen Manga-Zeichnern Anike Hage (Gothic Sports), Detta Zimmermann (Iscel), Marie Sann & Guido Neukamm (Sketchbook Berlin). Alle vier Autoren sind bereits bekannt aus dem Nachwuchsförderungsprojekt Manga Fieber und veröffentlichten im Frühjahr dieses Jahres ihre ersten eigenen Buchprojekte." (OpenPR.de, 05.04.2006)
WETTBEWERB Comic-Zeichenwettbewerbe in Halle: "Das Thalia Theater schreibt im Rahmen des Festivals COMIC MEETS THEATER zwei Zeichenwettbewerbe für Kinder und Jugendliche aus.
Gesucht sind junge Menschen und Zeichner, die Lust haben, das rebellische Potential von Comic-Figuren zu entdecken und eigene Szenarien zu entwickeln." (HallAnzeiger, April 2006)

3.4.06


PORTRÄT Wilhelm Busch: "Kaum ein Künstler dieser Welt hat Kindern so viel Freude bereitet wie Wilhelm Busch. Er selbst hatte keine Kinder, er war nie verheiratet und machte sich wie über alles und jedes auch über die Ehe nur lustig: Ehemänner, forderte er, sollten doppelt so viel Steuer zahlen wie Junggesellen." (Kurier.at, 29.03.2006)

VERANSTALTUNGEN "Kugelblitz" -- Ausstellung in Berlin: "Junges Lebensgefühl und die Sprache von Comic und Manga stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Ausstellung der deutschen Künstlergruppe "Moga Mobo" und der japanischen Künstlergruppe "NouNouHau"" (Goethe-Institut, März 2006)

Ausstellung polnischer Comics in Bremen: "Wütende und witzige Comicfiguren sollen Botschafter zwischen Deutschen und Polen sein. Mit dem Metier der gezeichneten Helden sollen Vorurteile abgebaut werden." (Die Welt.de, 28.03.2006)

Comix-Festival "Fumetto" in Luzern: "[N]eben dem gewohnten Schwerpunkt Schweiz bietet Fumetto 2006 laut Festival-Direktorin Sabine Witkowski auch einen gewichtigen Anteil Ausland. Ziel bleibe es, die einheimische Szene mit Zeichnerinnen und Zeichnern aus dem Ausland zu vernetzen." (Nachrichten.ch, 01.04.2006)

ÜBERBLICK Mal der Reihe nach: "Doch was ist ein Comic oder ein Manga eigentlich, woher kommen sie und was ist der Unterschied zwischen den Beiden?" (Mittelbayerische, März 2006)
REZENSION Tagebuch einer Reise: "So konfus und gleichzeitig geordnet wie sein neues Buch sind auch seine Gefühle. Thompson ruht in sich, wird aber ständig von Selbstzweifeln und überflüssigerweise auch noch von Liebeskummer zerrissen." (Jungle World, 01.03.2006)

V wie Vendetta: "Die komplett neu überarbeitete Fassung wurde erstmals koloriert - in sehr stilvollen, zurückhaltenden und immer passenden Farben. David Lloyd hat daran persönlich mitgewirkt." (Stuttgarter Zeitung Online, 29.03.2006)

All-Star Batman: "Keine der Figuren hat ein nachvollziehbares Motiv für ihr Handeln. Robin mutiert von einer Seite zur nächsten vom Zirkuskind zum Superknaben, Butler Alfred kurvt ohne Ziel durch die Gegend - und Batman? Batman ist einfach Batman - im permanenten Zustand extrem schlechter Laune. Sämtliche Figuren sind zum Klischee erstarrt und agieren in einer klischeehaften Welt." (Spiegel Online, 29.03.2006)
INTERVIEW Karoline Makosch: "Klassiker sind eindeutig „Ghost in the Shell“, den es als Comic und jetzt auch als Anime auf Deutsch auf DVD gibt. Dann „Akira“ - ein Endzeit-Epos und eigentlich auch alle anderen tezuka Osamu Geschichten. Ganz groß auch „Lone Wolf and Cup“, das schon einige Jahrzehnte alt ist und wieder aufgelegt wurde, eine Samurai-Geschichte, aus der man viel über japanische Geschichte lernen kann." (Arte, Februar 2006)

POLITIK Amitai Sandy und der Karikaturenstreit: "Die Jungle World kennt diesen Humor – ob er nun ein speziell jüdischer oder auch nur eine Spezialität von Amitai ist. Der Comic, den er wenige Stunden vor Redaktionsschluss und unserer Heimreise nach Berlin in unserem Kibbuz ablieferte, endete mit einer Szene, wie er uns beim Grillfest einen Holocaustwitz erzählt und sich dabei schlapp lacht, während wir betroffen die Hände vors Gesicht schlagen. Wir beschlossen damals, die Pointe des Holocaust-Witzes mit einem »Zensur-Stempel« in Frakturschrift unkenntlich zu machen. Und erst als wir wieder in Berlin waren, und die gedruckte Ausgabe in den Händen hielten, fiel uns auf, wie gut Amitai uns getroffen hatte mit seiner Karikatur. Denn wir waren der Gegenstand seines Witzes und nicht der Holocaust. So wie jetzt der Gegenstand der antijüdischen Cartoons die iranischen Mullahs sind. Das müssen die aber erst noch kapieren." (Jungle World, 22.03.2006)

20.2.06


PORTRÄT Peter Gaymann: "Gaymann ist sympathisch unprätentiös. Bei seiner jüngsten Präsentation der "Weinlese" in der Hattenheimer "Adlerwirtschaft" von Franz Keller erzählt er von seinem Leben als Cartoonist, als würde er bei Opel schaffen." (Main-Rheiner, 20.02.2006)

KINO David Lloyd trifft Natalie Portman: "Als sie sich zum ersten Mal gegenüberstanden, brachte David Lloyd kein Wort heraus. „Ich kam mir vor wie ein dummer Schuljunge“, sagt Lloyd. Für einen Moment errötet der 55-Jährige, als er beim Mittagessen im Hotel Adlon von der Begegnung mit der Schauspielerin Natalie Portman erzählt." (Der Tagesspiegel Online, 19.02.2006)

VERANSTALTUNG Ausstellung in Bamberg: "Ganz Franken wird von der Manga-Welle überrollt. Ganz Franken? Nein, eine kleine Fangemeinde von Zeichnern in Bamberg hält die Fahne hoch für das klassische Comicgenre. Von der Qualität ihrer Arbeiten kann sich die Öffentlichkeit nun ein Bild machen – in einer Schau im Innovations- und Gründerzentrum (20. Februar bis 21. April)." (Fränkischer Tag.de, 18.02.2006)

17.2.06


VERANSTALTUNG Leipziger Buchmesse: "Mit ihrem ständig wachsenden Comic-Schwerpunkt hat sich die Leipziger Buchmesse in den vergangenen Jahren zum "In-Treff" der Comic-Fans in Deutschland entwickelt. Der Nachwuchs-Zeichen-Wettbewerb "Manga Talente" der Buchmesse ist inzwischen der größte und renommierteste in Europa. In diesem Jahr beteiligten sich rund 2.000 Manga-Zeichner aus 14 Ländern am Wettbewerb." (H@ll Anzeiger, Datum unbekannt)

PORTRÄT Wittek und Sven Taucke: "Hirnhardt & Co. sind die neueste Schöpfung der Hamburger Comiczeichner Wittek & Taucke - zwei alte Hasen im Geschäft mit der obskuren Phantasie. Vor allem Wittek hat sich in den letzten Jahren als Zeichner abstruser Comic-Episoden einen Namen gemacht." (Spiegel Online, 16.02.2006)

POLITIK Karikaturenstreit: "Mohammed-Karikaturen haben weltweite Proteste ausgelöst. Wie denken die drei Karikaturisten, die ihre Zeichnungen regelmäßig im TAGBLATT ANZEIGER veröffentlichen, über diesen Streit?" (Schwäbisches Tagblatt, Datum unbekannt)

"Mohammed-Cartoons im Bundesgesetzblatt? Nein, nur eine Zeichnung im hauptstädtischen "Tagesspiegel", die vier iranische Fußballer mit umgeschnalltem Bombengürtel und vier Bundeswehrsoldaten in einem Stadion zeigt." (NTV.de, 15.02.2006)

"In Wien findet heute ein hochrangiges Krisentreffen statt, um eine Deeskalation im Streit über die dänischen Mohammed-Karikaturen zu erreichen." (ORF.at, Datum unbekannt)

"In arabischen Musik-Fernsehsendern läuft nunmehr ein Popsong mit dem Streit über Mohammed-Karikaturen als Thema. In dem Lied "Unsere Geduld ist zu Ende" wird gedroht: "In der Hölle werde ihr euch alle versammeln und das Feuer von allen Seiten wird eure Gesichter verbrennen."" (ORF.at, Datum unbekannt)

"Als Reaktion auf den Karikaturenwettbewerb im Iran, bei dem die besten Spöttereien über den Holocaust gesucht werden, will die Studentenorganisation WUJS international den Hass mit Humor besiegen." (AVIVA-Berlin, 16.02.2006)

"Eine starke Nation müsse wissen, wie man über sich selbst lacht, meint ein israelischer Cartoonist. Deshalb sollten auch jüdische Zeichner antisemitische Cartoons anfertigen." (Netzeitung.de, 16.02.2006)

VERANSTALTUNG Ausstellung in Bremen: "26 Künstler sind es, die ihre Arbeiten in Bremen zeigen. Zu sehen sind polnische Comics aus den vergangenen zehn Jahren. Kuratorin der Schau ist Beata Belzak. Sie gibt während der Vernissage eine Einführung. Die Eröffnung beginnt am Freitag, 24. Februar, um 19 Uhr. Es kommen auch zwei Herren, die womöglich nicht zum Kreis regelmäßiger Comicleser zählen: Der polnische Generalkonsul Jan Granat und Bremens früherer Bürgermeister Hans Koschnick." (Verlagsgruppe Kreiszeitung, 15.02.2006)