comikado

Pressespiegel: Comics und Cartoons.

29.9.04

VERANSTALTUNG Ausstellung in Neu-Isenburg: "Mit scharfem Stift und oft bissigem Humor greifen politische Karikaturisten die Themen der Zeit auf. Einer von ihnen ist der Augsburger Erich Paulmichl, dessen Zeichnungen in Tageszeitungen, Büchern und Kalendern veröffentlicht werden." (Frankfurter Neue Presse Online, 29.09.2004)
KINO Atlantis Rising: "Basierend auf Platinum Studios´ Graphic Novel ist der Film ein politischer Sci Fi-Thriller über ein Königreich unter Wasser, das mit einer Welt an der Oberfläche im Konflikt liegt. Krieg steht kurz bevor und das Schicksal beider Zivilisationen hängt in der Schwebe." (MovieGod.de, 28.09.2004)
AUSZEICHNUNG Trickfilmpreis verliehen: "Der österreichische Regisseur Virgil Widrich hat mit seinem "Fast Film" den europäischen Trickfilmpreis "Cartoon d'Or" gewonnen." (ORF.at, Datum unbekannt)
VERANSTALTUNG Comic-Schulfest in Hergenrath: "»Comic-Land in Hergenrath« - zu diesem Thema lädt das Lehrerkollegium und der Elternrat der Gemeindeschule Hergenrath am Sonntag, dem 10. Oktober zum diesjährigen Schulfest ein. Ob Asterix und Obelix, Tim und Struppi oder Spiderman, ein vielfältiges Programm mit Spielen rund um Comics erwartet Schüler, Eltern und Gäste." (Netecho, 28.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Die Entfesselung von Höllengewalten ist Bestandteil des Weltherrschaftsplans fast aller Fantasy-Film-Bösewichte. Doch der Beschwörung des Herrn der Finsternis folgt zumeist die Vernichtung des Beschwörers. Auch in Hellboy: Hier versucht kein Geringerer als Rasputin, den Ausgang des Zweiten Weltkriegs mittels teuflischer Hilfe im Sinne seines Auftraggebers - Adolf Hitler - zu beeinflussen. Nun, man weiß, wie das ausgegangen ist." (Die Presse.com, 28.09.2004)

27.9.04

VERANSTALTUNG Ausstellung in Berlin: "Wenn Cartoonisten wie Peter Butschkow einen properen sechzigsten Geburtstag begehen, gibt es wohl kaum eine andere Konsequenz als Rückschau zu halten. Das tut er natürlich öffentlich, da er seit Jahrzehnten eine recht öffentliche Person unter dem Karikaturisten-Völkchen ist." (LR-Online, 27.09.2004)
KINO Blade: Trinity: "Für den Soundtrack zum dritten Teil des Vampirstreifens 'Blade: Trinity' mit Wesley Snipes hat man sich ein ganz besonders witziges Feature ausgedacht: einen 3-Minütigen Cartoon, indem Wu-Tang Chef RZA gegen die Luxus-Gattung der Vampire kämpft, die die Hälse ihrer Opfer mit Goldzähnen anzapfen!" (MTV.de, 27.09.2004)
VOR ORT Flix-Lesung in Sinsheim: "Der frisch gebackene Comicladenbetreiber Jan Hartmann ist ein Wunder an Optimismus. Schon zum zweiten Mal holt er das Thema Comic in das IMAX Sinsheim. Diesmal top aktuell, denn der Max & Moritz Preisträger Flix las das erste Mal aus seinem vor drei Tagen in den Handel gekommenen Band „Sag Was“." (Parnass, Datum unbekannt)
REZENSION Midnight Nation: "Midnight Nation ist ein besonders Comic. Von Spider-Man und Babylon 5 Autor Straczynski kann man das auch erwarten. David Grey ist Polizist. Straight und immer für die Guten da, kann er nicht immer das Unheil aufhalten. Darunter leidet nicht nur er, sondern auch seine Frau. Die Trennung von ihr trifft ihn hart, aber er ist ein Mann und ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Doch das ist nicht immer einfach, besonders wenn die Gegenseite ihren Modus Operandi ändert. Hässliche Morde hat Grey schon oft gesehen, aber man kann immer überrascht werden." (Parnass, Datum unbekannt)
REZENSION Hermann der Winzer: "Dass es Fälle gibt, bei denen der Trainer von Mainz 05, Jürgen Klopp, so richtig ausrastet, ist spätesten seit dem Spiel gegen Bielefeld bekannt. Doch nun sind es Hermann, der schrille Winzer aus Rheinhessen und sein schrulliger Kumpel Ottfried, die mit ihrer unkonventionellen Art ungeahnte Energieschübe in dem Fußball-Trainer erzeugen..." (Main-Rheiner, 25.09.2004)
REZENSION Die Stadt der träumenden Bücher: "Walter Moers, Comic-Zeichner, Roman-Autor und Enzyklopädist des Kontinents Zamonien, hat zum letzten Jahreswechsel ein paar Zeilen über DVDs geschrieben, die schlechtesten und besten von 2003. Er klagt erst über "Alien-Legacy" (5 DVDs), wo doch schon all die Videoversionen der Alien-Filme in seiner "Kammer der veralteten Technologien" verstauben, begrüßt dann aber die "Alien-Quadrilogy" (9 DVDs), von schlechten Menschen gemacht, die "kranken Komplettisten wie mir das Geld aus der Tasche" zerrt. "Ich muss! Neun DVDs! Gebt sie mir!" ruft Walter Moers." (Die Welt, 25.09.2004)
REZENSION Hit Comics Spezial 3: Hellboy: "Ein halbes Jahr nach dem Start des Hellboy-Kinofilms in den USA sowie diversen Festival-Vorpremieren ist der höchst unterhaltsame Streifen jetzt endlich auch bei uns im Kino. Pünktlich dazu kommt uns das Magazin Hit Comics mit einer sehr schönen Sondernummer zum steinfäustigen Höllenspross." (Berliner Morgenpost, 24.09.2004)
PORTRÄT Comicladen in Gelsenkirchen wechselt Besitzer: "Ein ganz normaler Einstieg in die Welt der Comics: Mit sieben Jahren bekam Michael Koch ein "Micky Maus"-Heft geschenkt. Heute ist der 34-Jährige Besitzer von zwei Comicläden, "schmückt" seine Wohnung mit 30 000 Heften und lebt nicht nur von, sondern auch für die Kunst des schnellen Strichs." (Westdeutsche Allgemeine, 24.09.2004)
REZENSION Wie Enten hausen: "Donald Duck lebt und „die Donaldisten gehen davon aus, dass Entenhausen existiert“. Nur, dass Henner Löffler eben keine Donaldist sei, bedauert die „FAZ“. Ausführlich ist die Rezension zu seinem Buch „Wie Enten hausen“. Carl Barks, der Zeichner und Schreiber von über 6000 Comic-Seiten, die „zum Allerbesten gehören, was die Kunstform Comic je hervorgebracht hat“, findet ebenso Beachtung, wie die Übersetzerin Erika Fuchs." (Die Berliner Literaturkritik, 24.09.2004)
INTERVIEW Jonathan Lethem im Gespräch: "Comics spielen eine große Rolle im Buch, dessen Titel ja auf das Refugium Supermans in der Antarktis verweist . . .

Ich habe sie geliebt. Kürzlich hat mich der Marvel-Verlag eingeladen, Storys eines Superhelden meiner Wahl zu gestalten. Das wird meinem Ruf nicht gut tun und ist auch nicht gut bezahlt, aber der 14-Jährige in mir verbietet mir, es auszuschlagen." (Stuttgarter Nachrichten Online, 23.09.2004)

23.9.04

VERANSTALTUNG Bücher-, Comic- und Figurenbörse in München: "Die 23. Bücher-, Comic- und Figuren-Börse kündigt sich für Samstag, 9. Oktober von 10 bis 15 Uhr an. Die Veranstaltung findet im Kolpinghaus, Hanebergstraße 8, statt. Zur bevorstehenden Veranstaltung sind diesmal auch Buch-Editionen vertreten." (Münchner Wochenanzeiger, Datum unbekannt)
REZENSION In the Shadow of No Towers: "Mit einigem Recht kann man Art Spiegelmans Buch In the Shadow of No Towers, das soeben erschienen ist, als großes Buch bezeichnen – misst es doch 37,1 Zentimeter in der Höhe und 25,3 Zentimeter in der Breite. Das ist zwar nicht ganz so groß wie eine ZEIT-Seite, aber deutlich größer als die meisten Comic-Hefte." (Die Zeit, Datum unbekannt)
REZENSION Sommerblond: "Der erst 30-jährige Adrian Tomine gilt als einer der talentiertesten Erzähler der amerikanischen Comic-Szene. Lakonisch und subtil schildert er orientierungslose Twens, die mit ihrem Leben hadern und sich dem Glück verweigern." (NZZ Online, 23.09.2004)
VOR ORT Vortrag Volker Reiches in Königstein: "Seit 2002 erscheint er täglich in der F.A.Z.. Schon zwei Jahrbücher füllen seine Erlebnisse. Die Rede ist von dem Angestellten „Strizz“ und seinen Comicgefährten, die den Leser jeden Tag aufs Neue mit ihren Kommentaren zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken bringen. „Vater“ dieser Serie ist Volker Reiche, an seinem Schreibtisch in Schneidhain erleben Strizz & Co ihre Abenteuer live, bevor sie dann etwa um 14.30 Uhr via Internet in der Redaktion in Frankfurt eintreffen." (Hochtaunus.de, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik Hellboy: "Ein Kultcomic erwacht zum Leben: Der Mexikaner Guillermo del Torro verfilmte „Hellboy“ mit so viel Liebe zum Genre, dass der Zuseher das Gefühl hat, direkt in die von Mike Mignola geschaffenen Bildergeschichten gefallen zu sein. Die visuelle Umsetzung erfüllt alle Ansprüche der Fans der Heftserie, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Effekte gelungen. Dass sich der Actionstreifen nie ernst nimmt, tut dem Ergebnis zusätzlich gut." (Südtirol Online, 22.09.2004)
REZENSION Papa Moll auf der Alp: "Fast jedes Schweizer Kind kennt Papa Moll, den ungeschickten Familienvater. Seit dieser Woche steht ein neuer Band mit den Abenteuern des Antihelden und seiner Familie in den Buchläden. Dieses Mal verschlägt es Familie Moll mitsamt dem Dackel Tschips auf die Alp. Trotz guter Bergluft erweisen sich Melken, Schafescheren und Holzhacken als gar nicht so einfach. Papa Moll ist häufig auf die Hilfe seiner Frau und der drei Kinder Evi, Fritz und Willi angewiesen. Der vierbeinige Liebling der kleinen Leser wird für einmal wohl weniger Tschips als viel eher das rosa Ferkel sein, das die Molls auf die Alp lockt." (NZZ Online, 22.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in München: ""Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet." Auch die Knollennase, die oberhalb eines dicken Bierbauchs thront und sich selbst den Spiegel vors Gesicht hält. Schön sind derlei Karikaturen von Klaus Oliv (1944-2000) auch. Vor allem aber sind sie liebenswürdig, hintergründig. Gemeine, alberne, allzu wahre Beobachtungen hat Oliv über Jahrzehnte hinweg in sanften Schattierungen und scharfem Strich festgehalten." (Merkur Online, 21.09.2004)
INTERVIEW Guillermo del Toro im Gespräch: "Der Mexikaner Guillermo del Toro machte sich mit komplexen, atmosphärisch dichten Genre-Filmen wie "Devil's Backbone" einen Namen. Mit der gerade angelaufenen Comic-Adaption "Hellboy" stellt er seine Talente auch in den Dienst Hollywoods. Eine Inspiration für diese Karriere war Alfred Hitchcock, über den er eine 500-seitige Studie verfasste. Im Gespräch mit Rüdiger Sturm erzählt der 40-Jährige von der heutigen Bedeutung des Altmeisters." (Die Welt, 22.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in München: "Sind Comics Kunst? Heftig diskutiert wird diese Frage seit vielen Jahren und vermutlich werden auch die Veranstalter des Comic-Kongresses in der Pasinger Fabrik darauf keine Antwort geben können. Dafür aber bieten sie einen äußerst ambitionierten Zugang zum Thema. Einer ihrer Schwerpuntke liegt bei der Zeichner-Avantgarde aus Italien." (Sueddeutsche.de, 21.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in München: "Kunst als Populärkultur? Comics als Kunst? Die Ausstellung "Strips and Characters" im Kunstraum Muenchen befasst sich mit der aktuellen Verarbeitung von Comic-Elementen. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig, das beweisen die Arbeiten der sieben Künstler aus Deutschland, Japan, England, der Schweiz und den USA." (Merkur Online, 20.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Hofgeismar: "Die Hofgeismarer Künstlerin wird Bilder ausstellen, die sich zwischen schwarzem Humor und philosophischem Witz bewegen. In der Karikatur, dem Übertreiben und Überspitzen, hat Julia Drinnenberg ein adäquates Ausdrucksmittel gefunden." (HNA.de, 21.09.2004)
AUSZEICHNUNG Zeichentrickfilm erhält Kinderpreis: "Der Zeichentrickfilm «Pantoffelhelden» ist mit dem diesjährigen Preis für gutes Kinderfernsehen «EMIL 2004» geehrt worden. Der Sieben-Minüter von Susanne Seidel entstand an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) «Konrad Wolf» im Auftrag des WDR. Nach Ansicht der Jury bezaubert die Diplomarbeit Kinder wie Erwachsene, wie die HFF am Montag in Potsdam mitteilte. An Eleganz und Einfallsreichtum überbiete «Pantoffelhelden» viele Hollywood-Trickfilme." (DDP, Yahoo! Nachrichten, 20.09.2004)
HINTERGRUND Lauras Stern: ""Wir arbeiten nicht wie in einer Fabrik", sagt Robert Tomala, "sondern mit Spirit." Tomala entwirft sich selbst als Designer, Animator und -teur sowie als Mädchen für alles bei der Berliner Firma "Cartoon-Film". Diesen Spirit spürte wahrscheinlich auch Klaus Baumgart, der Berliner Illustrator, der mit seinem Erfolgsbuch "Lauras Stern" zwar neureich wurde, sonst aber erfrischend bodenständig blieb. Sein Bilderreigen über die kleine Laura, die eines Nachts einen leuchtenden Stern findet, ihn verarztet und so einige Abenteuer mit ihm erlebt, verkaufte sich in über 30 Ländern, wurde in 25 Sprachen übersetzt." (Hispeed.ch, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik Lauras Stern: "Ist es tatsächlich die äußere Form, die einen Trickfilm zu etwas Besonderem macht? Oder nicht vielmehr die Geschichte, die die Herzen gewinnen muss? Im besten Falle verschmelzen liebevolle Handarbeit, modernste Computertechnik und eine herzerwärmende Story zu einem kleinen Kinokunstwerk. Einem Kunstwerk wie „Lauras Stern“." (SZ-Online, 20.09.2004)
KOMMUNIKATION Comic erklärt Oktoberfest: "Bayern in Trachten "Seppln" zu nennen, kann böse Folgen haben. Da dies aber 'Wiesn'-Besucher, die jenseits der Weißwurstgrenze wohnen, nicht wissen, bemüht sich nun ein englisch-bayrischer Comic um Völkerverständigung." (DW-World.de, 18.09.2004)
POTRÄT Phil Hubbe: "Der Mann mit dem Galgenhumor heißt Phil Hubbe. Als erster deutscher Zeichner hat er ein Buch mit "behinderten Cartoons" veröffentlicht, so zumindest steht es im Untertitel, klein gedruckt. Das Buch ist im Juli bei Lappan erschienen, unter einem Titel, der auf Anhieb mehr nach den krachledernen Witzen der Marke Bully Herbig klingt als nach schwarzhumorigen Bildern von Rollstuhlfahrern, die davon träumen, auf dem Golfplatz ihr Handicap zu verbessern. "Der Stuhl des Manitou."" (Frankfurter Rundschau Online, 17.09.2004)
REZENSION Roy & Al: "Es stand zu befürchten: Bei Ralf König haben selbst die Köter Knollennasen. Und nach all den Schwulen-Comics geht es im neuen Band des Erfolgszeichners ("Der bewegte Mann") tierisch zur Sache: "Roy & Al" sind eine Schicksalsgemeinschaft vierbeiniger Randständiger: der Rasse-Kläffer Al und die fette Promenadenmischung Roy "werden zusammengerauft", als ihre Herrchen sich ineinander verlieben." (Hamburger Morgenpost, 18.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Wenn Teufel Gutes tun: Regisseur Guillermo del Toro verfilmte den Untergrund-Comic "Hellboy" als burleske Tragikomödie mit viel Sinn für Humor. Hauptdarsteller Ron Perlman begeistert als lakonischer Held mit Hörnern." (Spiegel Online, 17.09.2004)
REZENSION Manga: "Der „opulente“ Bildband „Manga“, der sich mit der japanischen Comickunst gleichen Namens beschäftigt, zeige die ganze Bandbreite der Stile dieser millionenfach verkauften Hefte. Warum das Mangalesen in Japan vollständig akzeptiert sei, trotz gewalttätiger und pornografischer Varianten, erkläre Masanao Amano genauso wie die Grundbegriffe des Genres. Die Bildsprache der Mangas sei sehr viel näher am Actionfilm als am klassischen Comic angesiedelt, weshalb europäische Konsumenten zuweilen Verständnisschwierigkeiten haben könnten. Stilistisch habe sich die japanische Zeichenkunst ganz anders entwickelt als die westliche, kommentiert die „SZ“." (Die Berliner Literaturkritik, 17.09.2004)
PISAVERSAGER Insektenspray gegen Spinnen: "Zur Einführung von Anti Mosquito, dem Insektenspray mit dem hochwirksamen Wirkstoff Menthanediol, machen I.P.C. und Euro RSCG Zürich dem wohl berühmtesten Insekt der Welt den Garaus. In einem überraschendenn Printmotiv beweist die Agentur mit dem Stern mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor, dass sogar der Marvel-Star gegen das neue Anti Mosquito keinen Stich hat." (Persoenlich.com, 16.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Na, toll. Schon wieder ein Superheld. Nach „Spiderman“ und „Catwoman“ gesellt sich nun auch „Hellboy“ zu den Kämpfern gegen das Böse. Nur diesmal ist es anders. Der gute Hellboy (Ron Perlman) ist selbst eine Ausgeburt der Hölle und hat so gar nichts von der Eleganz und Ästhetik der andern Comic-Heroen abbekommen. Er ist groß, hässlich, ungehobelt und pafft fortwährend fette Zigarren." (Oberhessische Presse, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik Hellboy: "Kann schon sein, daß "Der Untergang" einen unverstellteren Blick auf Hitler riskieren will - aber Hollywood denkt überhaupt nicht daran, dem Spuk ums Dritte Reich ein Ende zu bereiten. Die Nazis sind immer noch die besten Bösewichter, und wie in "Jäger des verlorenen Schatzes" stehen sie auch in "Hellboy" mit dem Teufel im Bunde." (FAZ.net, 16.09.2004)
VIDEOSPIEL Catwoman: "Schon seit 1940 schlüpft Catwoman in ihren engen Taucheranzug. Respekt, dafür hat sie sich wirklich gut gehalten. „Daredevil“, Hulk“, „Batman“, „Spiderman“ – als hätten wir noch nicht genug von Comicverfilmungen, steckte Warner Bros. Oscar-Preisträgerin Halle Berry in Lack und Leder. Die ist dann auch das Einzige, was man an diesem Film sehen will – ansonsten sind die antiken Comics von 1940 spannender." (Krawall Gaming Network, 16.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Normalerweise tun sich die Hauptfiguren von Superhelden-Comics schwer mit sich selber. Batman und Superman – trotz aller ausgefeilter Schurken ein bierernster Kampf gegen das Böse. Spider-Man – der zweite Teil kam schon fast als larmoyantes Spätadoleszenz-Drama daher. Mit Hellboy, in Szene gesetzt von dem in Sachen Comic-Verfilmung erfahrenen Mexikaner Guillermo del Toro (Blade 2), kommt ein ganz neuer Ton in das Business der Monster- und Schurkenbekämpfer: Witz, Selbstironie, Leichtigkeit. Und del Toro scheut auch nicht vor Trash zurück – wo er denn passt." (Evangelischer Pressedienst, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik Hellboy: "Und wie es Hellboy richtet! Ausgerüstet mit speziellen «Bio-Waffen», welche die Monster nicht nur das Fürchten lehren, sondern sie auch gleich vernichten sollen, macht sich die «Rothaut» im Fantasy-Streifen auf den Weg, die Menschheit vor dem Bösen zu retten. Kein einfaches Unterfangen! Aber der zwei Meter grosse Brocken meistert das schier Unmögliche mit viel Witz, Charme und Menschlichkeit. Eigenschaften, die Hellboy nicht zuletzt dem höllisch guten Hauptdarsteller verdankt." (Blick Online, 16.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Während man sich in In- und Ausland den Kopf darüber zerbricht, ob die Hitler-Darstellung in Oliver Hirschbiegels «Der Untergang» angemessen ist oder nicht, nutzt der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro eine einfache und naheliegende Charakterisierung der Nazis: Menschen, die anderen Menschen das Menschsein absprechen und Fabriken bauen, um sie zu töten, sind das personifizierte Böse." (Netzeitung, 16.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Comic-Verfilmungen sind in - nun hat sich Genre-Experte Guillermo Del Toro den amerikanischen Kult-Zeichenstrip "Hellboy" von Mike Mignola für eine Verfilmung vorgenommen: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges öffnen die Nazis, angeleitet vom untoten Rasputin, mit einem Ritual die Höllentore, um die sieben Chaos-Gottheiten zu befreien." (Eßlinger Zeitung, 15.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Guillermo del Toro hat den Marvel-Comic von Mike Mignola für das Kino adaptiert. Erzählt wird eine abstruse Geschichte: Die Nazis wollen sich mit Hilfe des Magiers Rasputin (Karel Roden) die Hilfe der Hölle sichern, bekommen jedoch nur einen klitzekleinen Babydämonen." (Oberhessische Presse, Datum unbekannt)
INTERVIEW Guillermo del Toro im Gespräch: "1993 wurde der Mexikaner Guillermo del Toro für seinen Erstling, den Vampirfilm "Cronos", mehrfach ausgezeichnet. Morgen bringt der erklärte Liebhaber des Gothic-Horror-Genres den Streifen "Hellboy" in unsere Kinos." (OÖNachrichten, 16.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Gleich geht es los. Hellboy (Ron Perlman) steht vor einer schweren Tür, nachdem ihn ein Alarm - so rot wie der behörnte Spezialagent selber - auf den Plan gerufen hat. Nur noch eine kurze Bedrohungsanalyse durch seinen Agentenkollegen mit den Schwimmhäuten: Hinter der Tür lauert ein "dunkles Wesen, böse, alt und hungrig". Und schon ist Hellboy auf dem Weg, diesem "Wesen" amtlich ein paar zu verpassen. Come on, let's fight some monsters - genau, immerhin ist uns ein Action-Spektakel versprochen worden, reines Attraktionskino." (TAZ, 16.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Abgründe tun sich auf, wenn die realitätsprengenden Welten klassischer Comics fürs große Kino herhalten müssen. Nur zu oft will die Adaption nicht gelingen und verkommt zu sinnloser Aufschneiderei mit überteuerten Spezialeffekten. Um Comic-Helden gerecht zu werden, braucht es einen Regisseur, der sich sein kindliches Herz und eine Liebe zum Fantastischen bewahrt hat. So kann "Spiderman" nur durch Sam Raimis verständige Hand bestehen." (Die Welt, 16.09.2004)
WEBCOMIC Comics informieren über Multimediarecht: "Rund ums Urheberrecht drehen sich Online-Comics der Universität Saarbrücken. Unter http://remus.jura.uni-sb.de/comics/index.html wollen die Experten Kindern und Jugendlichen wichtige Aspekte des Multimediarechts nahe bringen." (DPA, Web.de, 15.09.2004)

15.9.04

INTERVIEW Guillermo del Toro im Gespräch: "Mit der Comicverfilmung von "Hellboy" hat sich Guillermo Del Toro einen Traum erfüllt. Durch Genrespezialist Ron Perlman in der Titelrolle und Selma Blair als weibliches Pendant gelang eine feurig-passionierte Horrorkomödie, deren zweiter Teil bereits in Arbeit ist." (Kino.de, 15.09.2004)
AKTIVISMUS Batman auf dem Buckingham-Palast: "Islamistische Terroristen können die Briten offenbar getrost vergessen: Die größte Chance, auf der Insel Prominente umzubringen, haben wohl Politclowns. Der neuerliche Bruch der Sicherheit der königlichen Familie ist der vorläufige Höhepunkt einer langen Serie von peinlichen Pannen. Verkleidet als Batman stieg der 33-jährige Anstreicher Jason Hatch mit einer Leiter über das hohe Gitter des Buckingham Palastes. Wie in dem Comic half ihm dabei sein Assistent Robin, hinter dessen Kostümierung David Pyre steckte. Das Paar erklomm mit der gleichen Leiter dann die Fassade und ließ sich auf dem Sims des Balkons nieder, auf dem die Königin und ihre Familie sich bei hohen Anlässen dem Volke zeigt. Die Polizei bemerkte die Eindringlinge zu spät, weil sie von Freunden der beiden Superhelden abgelenkt wurde." (Pressehaus Heidenheim, 15.09.2004)
FERNSEHEN Deutscher Cartoon kommt international an: "Nach dem enormen Erfolg von The Cramp Twins in Großbritannien und anderen Ländern hat TV-Loonland die Ausstrahlungsrechte für The Cramp Twins nun an Cartoon Network USA verkauft. Am Montag, den 14. Juni, fand auf Cartoon Network die Premiere der Serie statt, die von Montag bis Freitag täglich um 10.30 Uhr (ET, PT) gesendet wird. Seit der Ausstrahlung der ersten Folge erreichte The Cramp Twins auf diesem Sendeplatz durchschnittlich 1.019.000 Zuschauer (Kinder von 2 bis 11 Jahren). Darüber hinaus ist The Cramp Twins bislang im Ausstrahlungszeitraum bei Kindern der Altersgruppe von 6 bis 11 auf Platz 1 die meistgesehenste Sendung im Kabelfernsehen." (Financial.de, 15.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Kradolf: "Der Verein Offene Jugendarbeit Sulgen-Kradolf-Schönenberg lädt am kommenden Samstag zu einem Tag der offenen Tür in den Jugendtreff an der Hauptstrasse 53 in Kradolf ein. Dabei wird die national bekannte Wanderausstellung des Schweizerischen Comix-Festivals «Fumetto, Luzern» präsentiert." (Thurgauer Zeitung, 15.09.2004)
AKTION Comic zur Verkehrserziehung: "Der Unfall vom Februar, als wartende Schüler eine Elfjährige unter einen anfahrenden Bus drückten, soll sich nicht wiederholen. Ein Comic will die Kinder und Jugendliche zu besserem Verkehrsverhalten ermuntern." (Frankfurter Rundschau Online, 15.09.2004)
REZENSION Peter Davids Herr Apropos von Nichten: "Ändern wird es nichts, aber wenigstens festgehalten werden soll es irgendwo: Hier ist ein solcher Grad an Lieblosigkeit und Frechheit erreicht, daß man weinen und mit dem Fuß aufstampfen möchte. Der Autor, dem sein deutscher Verlag diese Schufterei angetan hat, Peter David, nennt sich selbst bescheiden einen "writer of stuff", hat viele Jahre lang im Comic-Geschäft dazu beigetragen, daß es da mehr als bunte Bilder anzugucken gibt." (FAZ.net, 13.09.2004)
KINO Filmkritik Yu-Gi-Oh: "Vom Manga zum Anime ist eine Entwicklung, die schon einige japanische Kultcomics erlebt haben. Jüngstes Beispiel nach "Dragon Ball oder "Pokémon ist "Yu-Gi-Oh, die Geschichte des schüchternen Jungen Yugi, der von allen gehänselt wird, bis er von seinem Großvater ein magisches Kartenspiel mit Namen "Duell Monsters bekommt." (Suedkurier.de, 14.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Ein Kultcomic erwacht zum Leben: Der Mexikaner Guillermo del Torro verfilmte "Hellboy" mit so viel Liebe zum Genre, dass der Zuseher das Gefühl hat, direkt in die von Mike Mignola geschaffenen Bildergeschichten gefallen zu sein. Die visuelle Umsetzung erfüllt alle Ansprüche der Fans der Heftserie, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Effekte gelungen. Dass sich der Actionstreifen nie ernst nimmt, tut dem Ergebnis zusätzlich gut. "Hellboy" läuft am Freitag (17. 9.) in Österreich an." (APA, Tiroler Tageszeitung, 14.09.2004)
AKTION Comic zur Verkehrserziehung: "„DRÄNGELN IST OUT“: Eine Comic-Geschichte soll Schüler für mehr Rücksicht an Bushaltestellen sensibilisieren. Gestern wurden die Hefte am Willy-Brandt-Platz verteilt, wo im Februar eine Schülerin im Gedränge unter einen Bus geraten und schwer verletzt worden war." (Echo Online, 13.09.2004)

13.9.04

REZENSION Peter Davids Herr Apropos von Nichten: "Das parodistisch-böse Buch „Herr Apropos von Nichten“ von Peter David wird heute in den Rezensionen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ besprochen und erhält großen Tadel für die deutsche Übersetzung, die gründlich misslungen sei – „eine verpfuschte Chance, Menschen, die keine englischsprachigen Bücher lesen, einen originellen Schriftsteller vorzustellen“. Dabei habe der Autor, bekannt für seine niveauvollen Comics, Science-fiction-stories und Kolumnen, den „unwahrscheinlichsten Fantasy-Helden der Genregeschichte“ mit rigide durchstilisierter Komik geschaffen und sich somit einen Platz neben Schriftstellern, wie Terry Pratchett und Tom Holt gesichert." (Die Berliner Literaturkritik, 13.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Er wird zwar in den Flammen der Hölle geboren, aber ein finsterer Höllenhund ist der glutrote Hellboy (John Perlman, «Die Schöne und das Biest») trotzdem nicht. Dank seines herzensguten Mentors Dr. Broom (John Hurt) bemüht sich der Held, seine zerstörerischen Kräfte zum Wohle der Menschheit einzusetzen. Um der pyrokinetisch begabten Liz (Selma Blair, «Super süß und super sexy») zu gefallen, schleift sich der verliebte Hellboy sogar seine Furcht einflößenden Teufelshörner ab." (DPA, Aachener Zeitung, 13.09.2004)
PHILATELIE Cartoon-Briefmarke in Österreich: "Einladungen gehören wohl zu jenen Postsendungen, die man am liebsten erhält. Eine Einladung per Post gilt noch dazu als persönlicher als per SMS oder E-Mail. Für Briefe und Karten, die als Einladung verschickt werden, gibt es seit heute auch die passende Briefmarke. Thomas Kostron, der Erfinder der Kult-Comicfigur "TomTom" hat für die Österreichische Post die Sonderbriefmarke "Einladung" entworfen." (ÖJ, 13.09.2004)
KINO Filmkritik Stratosphere Girl: "Träumen Androiden von elektrischen Schafen? Kann sein. Aber träumen 18-jährige deutsche Vorstadtmädchen davon, sich von mittelalten japanischen Geschäftsleuten für Geld anbaggern zu lassen? Wohl kaum. Hinter einem solchen Filmplot scheinen wohl eher die Fantasien des Regisseurs und Drehbuchautors durch." (TAZ, 13.09.2004)
INTERVIEW Selma Blair im Gespräch: "Sie spielte das Mauerblümchen, die Unerfahrene, die Hässliche und die Verruchte: Nur wenige Hollywood-Schauspielerinnen sind so wendig wie Selma Blair - und so unterfordert. Die 32-jährige Spätstarterin trumpft nun mit "Hellboy" (Bundesstart: 16.09.) groß auf. Als Feuer werfende Schönheit macht sie allen X-Men Konkurrenz und gewinnt das Herz eines echten Helden. Auf diese Rolle habe sie lange gewartet, erzählt Selma Blair. Doch noch viel mehr träume sie von einer echten Action-Heldin. Wie Lara Croft in "Tomb Raider" zum Beispiel. Wieso die so vielseitige wie verspielte Aktrice mit deutschen Vorfahren von Teenie-Komödien bis Fantasy-Thrillern alles liebt und noch viel mehr, erzählt sie im Interview freimütig." (Hispeed.ch, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik Hellboy: "Comic-Verfilmungen haben derzeit auf den Leinwänden rund um den Globus Hochkunjunktur. Das zumindest lässt sich schlussfolgern, nachdem Hollywood-Studios ein ums andere Mal Milliarden in dieses neue, alte Genre stecken. Doch nicht immer laufen die als sicher geglaubten Kalkulationen glatt. Dem brutalen Rache-Streifen "The Punisher" brach beispielsweise der Jugendschutz das Genick. Mit "Hellboy" soll nun alles anders werden. Und dennoch: Die eigenwillige Comic-Adaption passt so gar nicht ins Schema F der "Spider"- oder "X"-Men." (Hispeed.ch, Datum unbekannt)
REZENSION Das Buch für Turnbeutelvergesser: "Irgendwo im Universum gibt es ihn: den gigantischen Friedhof aller vergessenen Turnbeutel. Wer auch nur ein Exemplar aus seinem Besitz dort vermutet - und wer täte das nicht - wird sich besonders freuen, dieses Buch geschenkt zu bekommen." (Kidsloop, 11.09.2004)
KINO Filmkritik Hellboy: "Hellboy, darin waren sich sein Erfinder, Comic-Zeichner Mike Mignola, und Regisseur Guillermo Del Toro einig, kann nur von Ron Perlman gespielt werden. Dabei blieben sie stur. Obwohl sie deshalb sieben Jahre immer wieder von Produzenten abgewiesen wurden, die einen zugkräftigeren Namen in der Titeltrolle forderten. Der 54-Jährige hatte bei fast 100 Filmen und TV-Serien mitgespielt, nie aber einen führenden Part. Auf die Darstellung von Monstern aber war er mit Auftritten in „Star Trek: Nemesis“, „Quest Of Fire“ und der TV-Version von „Beauty And The Beast“ spezialisiert." (Kurier.at, 11.09.2004)
VOR ORT Connichi 2004: "Wie in einem wahr gewordenen animierten Comicstrip aus Japan fühlt man sich, wenn man an diesem Wochenende die Kasseler Stadthalle betritt. Da unterhalten sich lebendig gewordene Figuren aus Anime-Fernsehserien und -filmen, also japanischem Zeichentrick, mit Charakteren aus Mangas (japanischen Comics). Auch an den Verkaufsständen für Fanartikel, CDs, Comics, Filmen oder Spielen tummeln sich bunte Fantasiehelden." (HNA.de, 10.09.2004)
KINO Filmkritik American Splendor: "Seit 1976 produziert Harvey Pekar, im Brotberuf übellauniger Aktensortie rer in einem Krankenhaus in Cleve land, sein eigenes Comic, ironisch "American Splendor" betitelt: Es handelt nämlich hauptsächlich von seinem entschieden glanzlosen Alltag." (Die Presse.com, 11.09.2004)
POPKULTUR Japan-Einfluß unter der Lupe: "Vor Jahren war beim Schneefest von Sapporo, das in einem Park im Stadtzentrum unter Mithilfe der Armee gebaute Schnee- und Eisfiguren von der Größe eines zweistöckigen Hauses präsentiert, auch ein bärtiger Alter zu sehen. Man dachte zunächst an einen der Ureinwohner der nördlichsten Insel Japans, einen Ainu. Aber sogleich wurde der Gast lachend belehrt: Es sollte der Alm-Öhi sein, aus Johanna Spyris "Heidi". Deutsche Kinder, die heute mit der schönen Geschichte der Schweizer Autorin überhaupt noch in Berührung kommen, kennen sie mit großer Wahrscheinlichkeit aus der japanischen "Heidi"-Fernsehserie, die auf dem Kinderkanal zu sehen ist." (FAZ.net, 10.09.2004)
VERANSTALTUNG Comic- und Figurenbörse in Wien: "Wiener COMIC + FIGUREN - BÖRSE
mit Michael PAMMESBERGER (Kurier-Karikaturist)

GARFIELD – Figuren-Sonder-Ausstellung
RIESEN ANGEBOT AN allem was es rund um COMIC gibt !

und dazu noch ein Extra-Special :
Es werden 4 Original Karikaturen von Michael Pammesberger zum Verkauf angeboten !" (www.Events.at, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik Stratosphere Girl: "Verträumte, staunende Blicke, eine Taxifahrt durch die Neonnacht. Bilder, die in gleißendes Weiß zerfließen - ein junges Mädchen aus dem Westen driftet durch Tokio auf einer Suche, der jedes Ziel nur Vorwand ist. Das Szenario kommt einem bekannt vor, und tatsächlich ließe sich "Stratosphere Girl" vom deutschen Regisseur M.X. Oberg als eine hiesige Variante von "Lost in Translation" beschreiben." (Merkur Online, 09.09.2004)
PORTRÄT Animationsfilmemacher David Buob: "Badezimmer sind Orte der Hygiene, der Pflege, des Zähneputzens und Duschens, der Erleichterung. Und manchmal mehr. Das Bad kann auch, je nach Fantasiepotenzial des Nutzers, imaginärer Konzertsaal sein für Sänger mit bislang noch unerhörtem Talent, die Wanne Bühne, der Duschkopf Mikrofon. Oder ein Flugzeug: Man muss nur wollen, und schon ist das Klo der Pilotensitz, die Klobürste der Steuerknüppel." (SZ-Online, 10.09.2004)
VERANSTALTUNG Workshop in Arnsberg: "Zunächst startet die Phantasiewerkstatt in den unterschiedlichsten Gebäuden von Arnsberg bis Oeventrop. Unter der Leitung des Cartoonisten Jürgen Tomicek beginnt das Programm mit einem kleinen Seminar zum Thema "Cartoons" am 17. und 18. September im Zeichenraum des Mariengymnasiums. Dieses Angebot für Leute ab 10 Jahren ist entgeltfrei." (Westfälische Rundschau, 09.09.2004)

9.9.04

KINO Filmkritik Stratosphere Girl: "Die Ausgangsituation kommt einem aus dem Vorabendprogramm bekannt vor: Ein Mädchen aus Deutschland will professionelle Mangazeichnerin werden und mit einer Unausweichlichkeit, die normalerweise allein das Schicksal von Comicfiguren ist, stolpert das junge Ding in jede, wirklich jede unübersehbar gähnende Fallgrube auf ihrem Lebensweg." (Berliner Morgenpost, Datum unbekannt)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Leipzig: "Mein Tagestipp ist heute eine Ausstellungseröffnung in der Moritzbastei. Peter A. Bauer stellt dort Werke aus, die unter dem Titel: "War Jack the Ripper von schlechten Eltern" stehen. Peter A. Bauer ist Musiker und Comiczeichner und die Ausstellung zeigt Comicstrips und Cartoons von ihm, die von 1999 bis 2004 erschienen sind." (Mephisto 97.6, 09.09.2004)
SMUT Stan Lees Playboy-Comic: "Darauf hat die Männerwelt gewartet: «Playboy»-Erfinder Hugh Hefner will sich und seine Garde von Playboy-Häschen laut dem «Hollywood Reporter» als Comic verewigen. Derzeit bastelt der 78-Jährige zusammen mit «Spider-Man»-Schöpfer und Marvel-Kultzeichner Stan Lee an den Details seines neusten Werks. Story: Superheld im Seidenpyjama macht mit freundlicher Unterstützung seiner «Superbunnies» Jagd auf üble Zeitgenossen." (Blick Online, 09.09.2004)
VOR ORT Cartoon-Festival in Langnau: "Bei der dritten Austragung des internationalen Cartoon-Festivals in Langnau wurden insgesamt 16'200 Besucherinnen und Besucher gezählt. «Dieses grosse Interesse freut das Organisationskomitee umso mehr, weil doch mit der Olympiade und dem schönen Wetter zwei gewichtigte Konkurrenten dagegen buhlten», steht in einer Pressemitteilung." (PD, Wochen-Zeitung, 09.09.2004)
VOR ORT Comic-Festival in Graz: "Eine Dokumentation über den Balkankrieg, Kindheitsbilder aus dem Iran, japanische Horrorgeschichten und großformatige Wandbilder zum Thema "Verortungen des Jenseits": All das finden Produzenten und Liebhaber von Comics und Animationsfilmen dieser Tage in Graz." (DerStandard.at, 08.09.2004)
KINO Filmkritik Stratosphere Girl: "Die Ausgangsituation kommt einem aus dem Vorabendprogramm bekannt vor: Ein Mädchen aus Deutschland will professionelle Mangazeichnerin werden, und mit einer Unausweichlichkeit, die normalerweise allein das Schicksal von Comicfiguren ist, stolpert das junge Ding in jede, wirklich jede unübersehbar gähnende Fallgrube auf ihrem Lebensweg." (Die Welt, 09.09.2004)
TREND Manga-Szene im Überblick: "Uns Europäern erscheinen manche asiatische Sitten und Riten merkwürdig. So geht es vielen zum Beispiel mit der in Japan ausgeprägten Begeisterung für Comics. Pardon, im Reich der aufgehenden Sonne heißen die Bildergeschichten natürlich Mangas. Sie sind in ihrer Heimat ein gesellschaftliches Phänomen. Manga - das Wort steht für "schnelles Gekritzel" - ist Junkfood für die Sinne, doch anders als deutsche Trivialliteratur nisten Mangas in ihrer Heimat kein Nischendasein." (Stuttgarter Zeitung Online, 08.09.2004)
REZENSION Agent 327: "Diese Überraschung ist dem Carlsen-Verlag wirklich gelungen: Mit "Die vergessene Bombe" und "Die Spur der Schildkröte" kehrt die Comicserie Agent 327 zurück. Sie war eine der erfolgreichsten Lachnummern der 60er- und 70er-Jahre. Im holländischen Magazin Eppo und auch bei uns - unter anderem in acht Alben des Ehapa-Verlages - schrieb Agent 327 deutsche Comic-Geschichte." (Stuttgarter Nachrichten Online, 08.09.2004)
REZENSION Die große Macht des kleinen Schninkel: "Im Jahre 1989 begeisterte ein Fantasy-Comic die Fans: "Die große Macht des kleinen Schninkel" aus der Feder von Grzegorz Rosinski (Zeichnungen) und Jean van Hamme. Das vielseitige Epos erinnerte die Leser an eine Mischung von Tolkiens kleinen Hobbit mit dem Alten und Neuen Testament. Beim wichtigsten Comic-Festival im französischen Angoulême gewann der Bilderroman den Publikumspreis." (Stuttgarter Nachrichten Online, 08.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Leipzig: "Was ein Mensch wahrnimmt, hängt in starkem Maße von seinem Vorstellungsvermögen ab. Das Gehirn verdichtet die empfangenen Sinnesreize mittels Verarbeitung. Eine unmittelbare objektive Wahrnehmung gibt es nicht. Dieser Erkenntnis der Neurobiologie folgend, schafft Thomas Sommer seine Kompositionen, derzeit zu sehen in der Leipziger Maerzgalerie." (Leipziger Volkszeitung, 07.09.2004)
INTERVIEW Walter Moers im Gespräch: "Fotos von ihm dürfen nicht publiziert werden: Stattdessen verschickt er an Redaktionen lieber Selbstporträts (siehe linke Spalte). Und Interviews? "Bei Bedarf funktioniert das lediglich per E-Mail", sagt eine freundliche Dame in der Pressestelle. So dürfen sich Leser aller Altersklassen den deutschen Autor und Zeichner Walter Moers allein in der Form eines zunehmend wuchernden Gesamtwerks vorstellen." (DerStandard.at, 07.09.2004)
VOR ORT Comic-Festival in Graz: ""Zeichnen ist für mich ein bisschen wie ein Exorzismus", sagt Thomas Ott. "Ich versuche mir immer die schlimmsten Szenarien vorzustellen." Dass er darin sehr gut ist, sieht man seinen Comics an. Da verirren sich Astronauten im All, grinsen Skelette und winden sich Maden so realistisch, dass man es mit der Angst zu tun bekommen kann." (Kleine Zeitung, 07.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Berlin: "Das ist Rekord! Comic-Künstler Jim Avignon, 37, malte die 31 Bilder seiner neuen Ausstellung "Die 100 letzten" in zwei Tagen und zwei Nächten. Ohne zu schlafen." (BZ, 06.09.2004)

6.9.04

KINO Filmkritik Stratosphere Girl: "Die 18-jährige Angela (gespielt vom Model Chloé Winkel) folgt ihrer Leidenschaft für die japanische Comic-Form Manga und geht nach Tokio. Dort jobbt sie als Hostess in einem Nachtclub, wo sie meint, einem Verbrechen auf der Spur zu sein. «Stratosphere Girl» wechselt ständig zwischen Real- und Zeichentrickfilm." (DPA, Aachener Zeitung, 06.09.2004)
VOR ORT Werner-Rennen: "Er fährt protzige Motorräder, ist Norddeutschlands berühmteste Großklappe und das unumstrittene Vorbild aller längst erwachsenen Rotznasen: Comic Held Werner hatte in Gestalt seines Erfinders Rötger «Brösel» Feldmann am Wochenende zu einem dreitägigen Open-Air-Festival mit Musik und Motorsport auf den Lausitzring geladen, um seinen neuen Comic «Freie Bahn mit Marzipan» zu feiern und eine Revanche der besonderen Art zu fordern. «Angekachelt» kamen zu «Werner – Das Rennen 2004» neben 20 Bands und vielen Ausstellern auch rund 30 000 Fans aus ganz Deutschland." (LR-Online, 06.09.2004)
VOR ORT Werner-Rennen: "Die Fenster des Buick sind heruntergelassen, auf dem Fahrersitz liegt ein Puppensarg. „Wahnsinn“, sagt Joe Gräfe. Er ist neun Jahre alt, und seine Hände streichen über das schwarze Fell, mit dem das Innere des Wagens verkleidet ist. „Büffelhaar“, sagt Joes Vater. Im Auto riecht es wie in einem vollgestopften Kleiderschrank, der nach viel zu langer Zeit wieder gelüftet wird, draußen nach abgestandenem Bier. Ausgegeben an Ständen, die „Pumpstationen“ heißen. In der Ferne singt „Lotto King Karl“ von der Liebe, in der Nähe dröhnt Motorengebrüll. „Es gibt nicht viel Besseres im Leben“, sagt Joes Vater." (SZ-Online, 06.09.2004)
VOR ORT Werner-Rennen: "Missglückte Revanche nach 16 Jahren: «Werner»-Erfinder und Horex-Fahrer Rötger Feldmann ist mit seinem selbst konstruierten viermotorigen Motorrad auch im zweiten Anlauf gegen Porsche-Fahrer Holgi gescheitert. Die Herausforderung auf dem Lausitzring nahe dem brandenburgischen Klettwitz hieß: «Red-Porsche-Killer gegen Porsche 911 - Die Zweite - Brösel gegen Holgi». Feldmann kam wegen verschiedener Pannen nicht vom Start weg und gab sich nach drei Versuchen geschlagen." (AP, Yahoo! Nachrichten, 05.09.2004)
VERANSTALTUNG Comics auf der Frankfurter Buchmesse: "Nachdem wir bereits über die Verleihung des "Sondermanns" und das Erscheinen von koreanischen Manhwa-Zeichnerinnen auf der Buchmesse Frankfurt berichteten, ist mittlerweile das komplette Programm für den Bereich "Faszination Comic" bekannt gegeben worden. Darunter auch der Termin des von "Faszination Comic" und dem Animexx organisierten Cosplays (siehe ältere News, Anmeldung erforderlich), bei dem es als Hauptpreis eine Reise nach Tokyo mit JALtour zu gewinnen gibt." (www.Animexx.de, 05.09.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Blumberg: "Wer ist er denn nun, dieser Jürgen Henckell, ein Maler, der schreibt, oder ein Schriftsteller, der malt?" Auf diese von Laudatorin Christiana Steger gestern gestellte Frage gab die Vernissage in der Galerie Molnar keine Antwort, konnte keine geben, weil bei dem aus Hamburg stammenden Blumberger Künstler eindeutig eine gleichwertige Doppelbegabung vorliegt." (Suedkurier.de, 04.09.2004)
KINO Filmkritik Stratosphere Girl: "Mein Leben, ein Manga? Die junge deutsche Comic-Zeichnerin Angela (Chloé Winkel) lernt auf ihrer Abifeier einen japanischen DJ kennen, der sie für Tokio begeistert. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein und taucht in Japan in die fremde Kultur ein. Ihre Zeichnungen ähneln immer mehr Mangas, und sie selbst scheint sich in das "Stratosphere Girl" zu verwandeln." (Hispeed.ch, Datum unbekannt)

3.9.04

HINTERGRUND Schiller-Comic von Horus: "Friedrich Schiller und der Comic - beim Gedanken an eine mediale Liaison zwischen dem deutschen Klassikdichter und einem Sprechblasen-Abenteuer mögen Bildungspuristen die Haare zu Berge stehen." (Aachener Zeitung, 02.09.2004)
KINO Filmkritik American Splendor: "Sundance, Cannes, Edinburgh und Montreal - das sind die Filmfestivals, bei denen dieser Film im Jahr 2003 Preise errang und gefeiert wurde. Verdient, denn es steckt viel Kreativität in ihm. Gleich drei Kunstgenres zu verbinden (und das glücklich!) - das muss einer dem (Ehe-)Paar Shari Springer-Berman/Robert Pulcini einmal nachmachen: Dokumentarfilm, Spielfilm und Comic. All das ist American Splendor. Er zeichnet das Leben des Harvey Pekar nach. Das ist sein einziger Zweck. Schon die real existierende Comic-Vorlage American Splendor hatte nichts anderes im Sinn." (D'L'tzebuerger Land, 03.09.2004)
WEB-CARTOONS Desktop-Hintergründe: "Wir alle wissen, wie wichtig die Themen "gute Kommunikation", "Kundenorientierung" oder "Teamarbeit" sind. Aber das Tagesgeschäft verdrängt die guten Vorsätze nur allzu leicht. Als kleine Erinnerungsstütze gibt es nun exklusiv für die Nutzer von salesBusiness-Online die Desktop-Motive von Karl-Heinz von Lackum jeden Monat neu." (SalesBusiness.de, Datum unbekannt)
VERANSTALTUNG Werner-Rennen: "Die "goilste Benzin-Paadie" des Jahres verspricht Werner-Erfinder Brösel. Ab Freitag verwandelt sich der Lausitzring in Klettwitz zur Spielwiese für Motor-Verrückte, Rock-Fans und Anhänger der Comicfigur Werner Beinhart. Drei Tage lang zelebriert Werner-Zeichner Rötger Feldmann alias Brösel die Neuauflage des legendären Werner-Rennens – diesmal in der Lausitz: Der "Red Porsche Killer", ein Horex-Motorrad mit vier hintereinander liegenden Motoren, tritt nach 16 Jahren zum zweiten Mal gegen den Porsche von Brösel-Freund Holgi an." (RBB Online, 01.09.2004)
KINO Filmrechte für Devil's Dues neues Superheldenlabel verkauft: "Adrian Askarieh und Daniel Alter haben die Rechte an Aftermath erworben, einer neuen Reihe von Comicserien, die bei Devil´s Due erscheinen soll." (MovieGod.de, 02.09.2004)
VOR ORT Cartoon-Festival in Langnau: "Nach Halbzeit ziehen die Organisatoren des «3. Internationalen Cartoon-Festivals Langnau» eine positive Bilanz. Bis vergangenen Sonntag konnten gut 8000 Besucherinnen und Besucher gezählt werden. Insgesamt werden 15- bis 20’000 Gäste erwartet." (Wochen-Zeitung, 02.09.2004)
VOR ORT Cartoon-Festival in Langnau: "Das Cartoon-Festival in Langnau diente lediglich als Rahmen für die Verleihung des ersten «Swiss Cartoon Awards». Ein Zürcher Unternehmen führte den Wettbewerb durch. Doch nur wenige Schweizer Karikaturisten machten mit. Umso grösser war die Beteiligung in unserem nördlichen Nachbarland." (Wochen-Zeitung, 02.09.2004)
KINO Filmkritik Die Kühe sind los: "Klappe zu, Kühe tot, Tradition zu Ende? Nicht ganz! Denn erstens überlebt natürlich auch Disneys neuestes Trickensemble. Und zweitens handelt es sich bei dieser unterhaltsamen Geschichte, in der drei schrullige Milchkühe mit nicht ganz damenhaften Methoden einen ruchlos jodelnden Grundstücksspekulanten zu Fall bringen, nun wohl doch nicht um den letzten Film seiner Art." (Die Welt, 02.09.2004)

1.9.04

PORTRÄT Donald-Zeichner Jan Gulbransson: "Von den Stirnfedern bis zum Bürzel: Bei der wohl berühmtesten Ente der Welt ist alles in Bewegung. »Es gibt keinen Ballast bei Donald, alles ist Ausdruck seiner Stimmung«, sagt einer, der es wissen muss. Seit 24 Jahren zeichnet und textet Jan Gulbransson, der in Haidhausen unweit des Ostbahnhofes lebt und arbeitet, für den deutschen Sprachraum komplette Geschichten rund um den cholerischen Erpel – »aber tunlichst keine Micky Maus«." (Münchner Wochenanzeiger, Datum unbekannt)
REZENSION In the Shadow of No Towers: "Art Spiegelman, Autor der „Maus“-Comics, hat mit „In the Shadows of No Towers“ eine „graphic novel“ bei dem Verlag Pantheon Books veröffentlicht. Die „New York Times“ vom 31. August 2004 nimmt es unter die Lupe." (Die Berliner Literaturkritik, 31.08.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Hamburg: "Ein Highlight im Programm bildet die Comic-Ausstellung "Persepolis" vom 5. bis 31. Oktober: Marjane Strapi, die heute in Paris lebt, erzählt mit Humor und Herzenswärme von ihrer Kindheit im Iran, der Revolution von 1979 und dem Krieg mit dem Irak. Bei der Frankfurter Buchmesse wird sie dafür den "Comic des Jahres 2004"-Preis erhalten." (Hamburger Abendblatt, 31.08.2004)
INTERVIEW Stratosphere-Girl-Regisseur Matthias X. Oberg im Gespräch: "Mit seinem dritten Spielfilm „Stratosphere Girl“ entführt Matthias X. Oberg in die mysteriöse Welt der Hostessen nach Tokio. In der fremden Metropole vermischen sich für eine junge Deutsche die Grenzen von Wirklichkeit und Fantasie. Zwischen Real- und Zeichentrickfilm wechselt dieser stilistisch beeindruckende Thriller, in dem Erlebtes und Erdachtes zeichnerisch Ausdruck finden." (Film-Dienst, Datum unbekannt)
KINO Filmkritik American Splendor: "Für einen Comichelden hat er wenig Außergewöhnliches vorzuweisen: kein offensichtliches Talent, keine versteckten Superkräfte. Harvey Pekar ist amerikanischer Durchschnitt, zumindest auf den ersten Blick. Als Angestellter in einem Krankenhaus in Cleveland ordnet er Tag für Tag, Jahr für Jahr Karteien; ein wenig übergewichtig, schlampig und voller Selbstzweifel, steht er dem Leben mit ungesundem Argwohn gegenüber - und seinem Spiegelbild mit Nüchternheit: Er nennt es "eine verlässliche Enttäuschung"." (Der Standard, 31.08.2004)
SPAM Werbemüll inspiriert Kunst: "„Zumindest für etwas ist Spam gut!“ Über solche Kommentare freut sich Steven Frank, Betreiber der Website Spamusement.com. Der Softwareentwickler reagiert auf bemerkenswerte Weise auf die tägliche Flut von Spam-Mails: Er zeichnet ausgehend von Betreffzeilen des Werbemülls kleine, witzige Cartoons." (DiePresse.com, 30.08.2004)
VERANSTALTUNG Ausstellung in Frankfurt: "In seiner Heimat geschmäht, im Ausland geliebt: Manfred Deix scheut keinen Tabubruch, wenn er Österreicher und Deutsche in den Zerrspiegel seiner Karikaturen blicken lässt. Eine Ausstellung in Frankfurt würdigt das Gesamtwerk des unbequemen Zeichners und Satirikers." (Spiegel Online, 28.08.2004)
INTERVIEW Brösel im Gespräch: "Eine Viertelmillion Menschen waren 1988 in Hartenholm, als "Brösel" Rötger Feldmann dort mit seiner Horex ("Red Porsche Killer") ein Ulk-Rennen gegen seinen Kumpel Holgi verlor. Anfang September heißt es wieder "Megapaadie - Motoren, Mucke und Bölkstoff satt", wenn Comic-Zeichner Feldmann (54) seine Fans auf den Lausitzring lädt." (Hamburger Abendblatt, 27.08.2004)
POLITIK Flash-Comic über Israel: "Anlässlich des 56. Unabhängigkeitstages freuen wir uns, Ihnen unser neues Comic für Kinder (und Erwachsene) „Rachel in Israel“ vorstellen zu können." (Die Jüdische, 27.08.2004)