comikado

Pressespiegel: Comics und Cartoons.

31.10.05


VERANSTALTUNG Pfuschi-Ausstellung in Bern: "Tatsächlich bekommen in der Deutschschweiz Cartoonisten aber bald Probleme, wenn sie was mit Sex zeichnen. Auch die BZ hat mal ein Werk von mir zurückgewiesen, weil ein blutter Mann in der Badewanne zu sehen war." (Berner Zeitung, 29.10.2005)

PORTRÄT Blueberry: "Als Jean-Michel Charlier 1963 das junge Talent Jean Giraud auf Empfehlung des Altmeisters Jije engagierte, war „Blueberry” für den längst etablierten Szenaristen nur ein Gelegenheitswerk neben seinen immens erfolgreichen Serien „Tanguy et Laverdure” und „Barbe Rouge”." (FAZ.net, 29.10.2005)

28.10.05


ERZIEHUNG Nelson Mandela im Comic: "Es geht darum, die Jugend des Landes zum Lesen zu bewegen. Deswegen sollen die Mandela-Comics auch in allen elf Landessprachen verteilt werden. «Wenn die Comics neue Leser erreichen, dann waren es diese COmics wert«, meinte der ewig lächelnde Nationalheld Mandela." (dpa/Augsburger-Allgemeine.de, 28.10.2005)

KINO Filmkritik Die Daltons gegen Lucky Luke: "Trotz aller Anstrengungen ist Regisseur Haim die Verfilmung dieses Kult-Comics gründlich danebengegangen, denn das schwache Drehbuch bietet nicht mehr als eine simple Aneinanderreihung von verkrampften Slapstick-Einlagen." (Neues Volksblatt, Datum unbekannt)

PORTRÄT Tom of Finland: "Die gesammelten Comics des schwulen Künstlers sind jetzt in einem handlichen fünfbändigen Reprint zu haben. "Ich bekomme keine Erektion, wenn ich zeichne. Ich weiß, das ist nicht gut." Tom of Finland, der Zeichner der geilsten schwulen Sexfantasien aller Zeiten war es, der einst dieses besondere Geständnis machte." (Gay-Industries.com, 27.10.2005)

VERANSTALTUNG Burkhard-Fritsche-Ausstellung in Kassel: "Neben Amica, Zeit, Titanic oder Kicker und neben den 17 eigenen Büchern, die der Karikaturist in den vergangenen zwei Jahrzehnten herausgebracht hat, enthält seine Publikationsliste so bemerkenswerte Medien wie Deutsche Bäckerzeitung oder Altenpflege - führende Fachmagazine für, genau, Bäcker und Altenpfleger." (Frankfurter Rundschau Online, 28.10.2005)

URTEIL Möbelfunk [sic] schlägt Zaubertrank: "Das war wohl nix: Asterix-Vater Albert Uderzo und sein Verlag Albert Rene sind beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) mit dem Versuch gescheitert, die Mobiltelefon-Marke "Mobilix" verbieten zu lassen." (apa/Networld.at, Datum unbekannt)

REZENSION Ice Haven: "Daniel Clowes - man kann es nicht oft genug sagen - ist einer der interessantesten zeitgenössischen Comic-Autoren. Er wiederholt sich nie, entwickelt sich stetig weiter. Beeindruckend überdies auch sein Understatement, seine Bescheidenheit. Dabei wird er mit jeder neuen Geschichte noch besser." (NZZ Online, 27.10.2005)

ABSATZ Gute Verkäufe trotz Kritik: "Der jüngste Asterix-Band, der am 14. Oktober gleichzeitig in 27 Ländern in den Buchhandel gekommen ist, hat zwar schlechte Zensuren der Kritiker erhalten, ist aber an den Ladenkassen ein Erfolg: Vom neuesten Band seien bereits vier Millionen Exemplare, die Hälfte der Gesamtauflage, verkauft worden. Dies teilte der französische Verlag «Editions Albert-René» am Wochenende mit." (Klein Report, 24.10.2005)

PORTRÄT Marsupilami: "Das Marsupilami bietet neben allen Mangas und Fantasyepen dieser Tage noch immer eine liebevolle Abwechslung und Erinnerung an die "guten, alten Zeiten"." (Stuttgarter Zeitung Online, 25.10.2005)

26.10.05


REZENSION Pitt Pistol: "Goscinny experimentierte mit seinen Gags, Uderzo wiederum hatte seinen Zeichenstil noch nicht gefunden und schwankte zwischen Realismus und Funny-Stil. Auch das Gefühl für die Länge einer Geschichte - die Serie erschien ja in einzelnen Folgen und erst viele Jahre später in Albenform - ließen die beiden noch vermissen." (Stuttgarter Nachrichten, 26.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Doch du, Fusselhippiehirn, der du den Comic neu erfinden willst, scheiterst kleinlich und grotesk an deinen widersprüchlichen Forderungen, tappst munter in die Falle, die Herr Uderzo dir stellte, indem er deinen Hass auf Traditionen und dein gleichzeitiges Festhalten daran ad absurdum führt, und wirst niemals Chef im Ring werden anstelle des Chefs im Ring. Du jubelst dem Stillstand entgegen, verdammst die neue Freiheit, die Herr Uderzo sich gönnt, neidest ihm den Ferrari (Vroooaaar), den er sich von seinem Auskommen zulegt, und gehst dem Diktator Volkes Stimme auf den Leim." (Jungle World, 26.10.2005)

REZENSION Fix & Foxi: "Man mag von den beiden Füchslein halten, was man will, aber diese Wiedererweckung in einem Magazin, das auf der Suche nach Lesern im Beliebigen herumstochert, haben sie nicht verdient." (Stuttgarter Zeitung Online, 26.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Ist nicht nur Gallien in Gefahr, sondern auch die Comic-Kunst? Das mag sich der Asterix-Fan dabei fragen. Zumal schon seit „Asterix und Maestria“ die Abenteuer unseres kleinen Helden merklich zu wünschen übrig lassen. Doch sehen wir es positiv: Von den schlechten Bänden aus dem Hause Uderzo ist der neue einer der besten." (Fuldaer Zeitung, 25.10.2005)

24.10.05


AUSZEICHNUNG Sondermann 2005: "Den Sondermann für Newcomer erhielt der 25-jährige Hamburger Arne Bellstorf, der kleine melancholische Geschichten zeichnet, die sich etwa der ersten Liebe und ihrem traurigen Ende widmen - etwa im Klassenfahrtsdrama Irgendwann tut's nicht mehr weh." (Frankfurter Rundschau Online, 24.10.2005)

VERANSTALTUNG Axel-Frohn-Ausstellung in Berlin: ""Karikatur ist eben nicht nur schnelle Einwegware", so der Ex-"Eulenspiegel"-Mitarbeiter und mehrfach ausgezeichnete Grafiker. "Sie ist auch eine Kunstform!"" (B.Z., 23.10.2005)

VERANSTALTUNG Guillermo-Mordillo-Ausstellung in Böblingen: "Zuerst sinkt er auf dem Sofa unter den Heiligenbildern im Tacuba fast zusammen, als die Fotografen ihre Bilder schießen. Guillermo Mordillo fällt es sichtlich schwer, die Prozedur zu überstehen: "Was zählt, ist nicht mein Gesicht, sondern meine Zeichnungen." Über hundert seiner Arbeiten sind seit gestern Abend im Fleischermuseum Böblingen ausgestellt." (Sindelfinger Zeitung, 22.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: " Der kleine Tadsylweni wird stellvertretend für Disney schon auf Seite 38 zum Wildschweinverputzen eingeladen und bläht sich die restlichen zehn Bild-Blätter ebenso gigantisch auf wie die ganze Geschichte, in der am Ende wenigstens Troubadix was zu lachen hat. Waren das Zeiten, als bloß die Römer gesponnen hatten." (Allgemeine Zeitung, 22.10.2005)

NEUSTART Fix & Foxi: "Die Generation 40 plus zeigte sich zum Neustart des deutschen "Fix & Foxi"-Comic-Magazins am Donnerstag in München begeistert. Ob es auch die Zielgruppe der sechs- bis 13-Jährigen sein wird, die monatlich 200.000 Exemplare zum Kampfpreis von 1,80 Euro kaufen soll, wird sich erst zeigen." (OÖNachrichten, 2.10.2005)

VOR ORT Uderzo in Frankfurt: "Keinen Zweifel ließ Uderzo am Freitag an dem Fakt, dass weitere Asterix-Bände folgen werden. Vielleicht stehe dem Barden Troubadix ja endlich eine große Sanges-Karriere bevor, griff er die Idee eines griechischen Fans auf. Ob er sie umsetzt, wird man erst in Band 34 zu sehen bekommen." (ddp/Freiepresse.de, Datum unbekannt)

21.10.05


PORTRÄT Tarzan: "Er starb in einem fremden Land, in Paris, auf der Rückreise vom Comicfestival in Angouleme, dem größten Jahresereignis, das die in Frankreich fest als kulturelle Größe etablierte Comic-Szene ausrichtet." (FAZ.net, 21.10.2005)

MARKT Umbruch in der europäischen Comic-Kultur: "«Die große franko-belgische Kultur ist am Aussterben, da kommt nichts Neues», sagt die Verlegerin Rossi Schreiber von Schreiber&Leser, die selbst solche Bände verkauft." (dpaSuedkurier.de, 21.10.2005)

NEUSTART Fix & Foxi: "Die altbackenen Abenteuer von Fix und Foxi wandelten sich in der kollektiven Erinnerung der westdeutschen Bevölkerung zwischen 20 und 50 Jahren zu einem modernen Klassiker." (Stuttgarter Zeitung Online, 20.10.2005)

VERANSTALTUNG Podiumsdiskussion auf der Buchmesse: "SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Andreas Borcholte diskutiert mit dem Leiter der Comic-Abteilung des Ehapa-Verlags, Georg Tempel, und dem Zeichner Felix Görmann alias Flix über Wege aus der Krise, Versuche der Kanonisierung und die Bedeutung des Comics für die Literatur." (Pressrelations.de, 20.10.2005)

AUSZEICHNUNG Blankets ist "Comic des Jahres": ""Es ist kein Buch, das erklären möchte, wie das Leben funktioniert, sondern ein Buch über jemanden, der versucht, es herauszufinden", heißt es in der Begründung der Jury des Internetportals comic.de." (Spiegel Online, 19.10.2005)

NEUSTART Fix & Foxi: ""Während zum Beispiel die amerikanischen Comics mit reinem Slapstick arbeiten, ist in einem Kauka-Comic immer ein pädagogischer Ansatz zu sehen", betonte Alexandra Kauka, die zur Vorstellung des ersten neuen Heftes eigens aus ihrer Wahlheimat USA angereist war." (dpa/Sueddeutsche.de, 20.10.2005)

VERANSTALTUNG Fumetto-Wettbewerb: "Der traditionelle Wettbewerb zum Luzerner Comix- Festival Fumetto 2006 steht unter dem Thema Musik. Die entsprechenden Arbeiten müssen bis zum 20. Januar 2006 eingereicht werden." (Zisch, 18.10.2005)

VERANSTALTUNG Ausstellung in Kitzscher: "Am Sonntag wurde die 28. Sonderausstellung im Heimatmuseum in Kitzscher eröffnet. Thema sind diesmal die Karikaturen und Cartoons des Bornaer Künstlers Mario König. Etwa die Hälfte seiner rund 60 Werke sind dort bis zum 20. November zu sehen." (LVZ Online, 18.10.2005)

PR Daredevil macht Quote für ProSieben: "Nicht weniger als 24,2 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer sahen am gestrigen Sonntagabend die actionreiche Comicverfilmung „Daredevil“ mit Ben Affleck und Jennifer Garner. In
der werberelevanten Zielgruppe brachte das Traumpaar ProSieben in der Prime Time damit deutlich in Führung." (Presseportal, 17.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Schluß jetzt mit den Römern, Wildschweinen und Latein-Zitaten! Im neuen "Asterix"-Album geht es nicht mehr um die antike Welt und auch nicht um die Gegenwart. Sondern um die Zukunft. Auch die des Comic-Genres." (Berliner Morgenpost, 17.10.2005)

19.10.05


PORTRÄT Batman: "Wenn Batmans Erfinder solche Kerle wie Batman gewesen wären, wüßten wir von Batman nichts. Nicht nur die psychologischen Voraussetzungen dafür, daß man sich als fliegende Höhlenratte verkleidet und gewalttätig Leuten das Leben schwermacht, die ihren Unterhalt mit Glücksspiel, Rauschmittelhandel, Raubmord und Geschlechterverleih bestreiten, sind denkbar ungeeignet, ein zivilisiertes Publikum anzusprechen und zu gewinnen." (FAZ.net, 15.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Gallischer Witz wehrt den Angriff der kulturindustriellen Klonkrieger ab: Diese geschichtsphilosophische Lesart wäre der Ehre zuviel für Albertus Maximus, den Comic-Imperator, der uns in den achtundzwanzig Jahren nach dem Tod von René Goscinny, dem Autor der zwischen 1961 und 1979 erschienenen vierundzwanzig klassischen Alben, zum Glück erst achtmal zeigen wollte, daß man die Welt am sichersten ohne Phantasie erobert." (FAZ.net, 14.10.2005)

PORTRÄT Flix: "Weil seine Eltern in seiner Jugend keinen Fotoapparat besaßen, holte sich Flix ganz versponnen die Erinnerungen zurück. Mit dem Stift. Und traf nebenbei ins Mark seiner Generation." (Spiegel Online, 20.09.2005)

17.10.05


REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Wie das alles ausgeht, ist vielleicht nicht so schwer zu erraten. Wie das ausgeht, ist vor allem aber auch eine einzige Enttäuschung. Witzlos und einfältig sind Aufbau und Ablauf der gesamten Geschichte." (Newsclick.de, 17.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Es gilt, eine Kapitulation zu betrauern. Ganz Gallien ist unterworfen... Ganz Gallien? Ja! Auch das von unbeugsamen Galliern bevölkerte Dorf hat sich am Ende der Übermacht ergeben. Wir sprechen hier aber nicht von den römischen Kohorten. Asterix, Obelix und die anderen kauzigen Zaubertranktrinker sind vielmehr der Neuzeit erlegen, dem MTV-, und Videogame-Zeitalter." (Die Welt.de, 17.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Morris war da seinerzeit klüger: Er wusste ganz genau, dass er nur zeichnen und nicht texten kann. Und suchte sich bei den jungen Wilden der Comicgarde neue Autoren für seinen Lucky Luke aus. Das sollte Uderzo auch tun. Sonst ist Gallien nicht mehr nur in Gefahr, sondern schon bald untergegangen wie Atlantis. Denn momentan kaufen sich die alten Fans den neuen Band nur, um ihre Sammlung vollständig zu halten. Neue Leser lassen sich so nicht gewinnen." (Stern.de, 16.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Sehr absurd und ein bisschen einfallslos ist die Geschichte. Manche Zeichnung lässt den Schluss zu, dass der inzwischen 78-jährige Uderzo dem Einfluss japanischer Manga-Comics unterliegt. Manche Szene lässt schmunzeln, doch bleibt der Wortwitz häufig fad." (dpa/Kölnische Rundschau, 16.10.2005)

PORTRÄT Winsor McCay: "Vor 100 Jahren schuf McCay mit seinen unnachahmlichen, filigranen Zeichnungen ein bis heute unerreichtes Werk, das ihn neben dem Tarzan-Zeichner Burne Hogarth zu einem der bekanntesten amerikanischen Karikaturisten und Comic-Künstler machte." (EZ-Online, 14.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Wie gewohnt sind die Zeichnungen lustig, die Kombination mit den Aliens befremdet stilistisch jedoch etwas. Vor allem aber will die Story nicht so richtig zünden, zu banal ist die Handlung um die Superwaffe und die an den Kalten Krieg erinnernden Aliengrossmächte." (Zisch, 15.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Und so bleibt das große Rätsel, wieso der außergewöhnliche Zeichner Uderzo sich nicht endlich dem Rat von Autoren oder Dramaturgen öffnet. Der Himmel würde ihm deshalb nicht auf den Kopf fallen; aber die von Goscinny verfassten Bände würden im Vergleich nicht mehr erscheinen wie Werke aus einem höher entwickelten Universum." (Stuttgarter Nachrichten Online, 15.10.2005)

REZENSION Der ultimative Spider-Man, Paperback 1: Lektionen fürs Leben: "Ist das jetzt die ultimative Sammler-Abzocke oder der ultimative Einstieg für Marvel-Neuleser ins ultimative Universum? Beides!" (Berliner Morgenpost, 15.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Wirklich bitter ist aber, dass dieser Band sich an die Manga-Ästhetik anbiedert, vermutlich aus der Überlegung heraus, dass die gerade so angesagt ist. Erstens kann Albert Uderzo, wieder allein für Text und Zeichnungen verantwortlich, Manga aber nicht. Und zweitens ist Asterix doch dafür auch gar nicht zuständig. Wo einst Humor war, ist nun Klamauk." (Taz, 15.10.2005)

KINO Filmkritik A History of Violence: "Das fein modulierte, aber leicht verschobene Melodrama einer zweischneidigen Existenzkrise operiert beständig an der Grenze zur Komödie, und die Trennlinie zwischen Wirklichkeit und (Wunsch-)Fantasie ist nicht mehr auszumachen." (Die Presse.com, 14.10.2005)

VERANSTALTUNG Willi-Blöß-Ausstellung in Aachen: "Bekannt wurde Blöß vor allem mit seinen Künstler-Biografien als Comics, die enorme Furore machten und als komplexe kleine Kunstwerke gelten." (Aachener Nachrichten Online, 14.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Ein Desaster, beim Teutates! Offenbar erbost über den Erfolg japanischer Mangas und amerikanischer Superhelden, lässt Asterix-Schöpfer Albert Uderzo seine tapferen Gallier im neuen Band gegen die internationale Konkurrenz antreten - und gibt die legendäre Comic-Reihe der Lächerlichkeit preis." (Spiegel Online, 14.10.2005)

RÜCKBLICK Uderzos vergessene Kinder: "Dass Albert Uderzo vor seiner Karriere als Monsieur Asterix schon ein vielgefragter Zeichner war, ist bis heute einem Großteil der Comicleser unbekannt. Wer kennt schon Belloy, den Ritter ohne Rüstung, oder Luc Junior, den jugendlichen Detektiv, oder Pitt Pistol, den unglaublichen Ritter?" (Stuttgarter Zeitung Online, 14.10.2005)

REZENSION Asterix: Gallien in Gefahr: "Selbst Insider aus Uderzos Umfeld haben schon durchscheinen lassen, dass der Meister mit "Gallien in Gefahr" einen neues Weg gegangen ist. Auf die üblichen und beliebten Erzählpfade sind er und seiner 1977 verstorbener Partner René Goscinny ja lange gewandelt. Ob die Fans nun Uderzo beim Aufbruch in eine neue Ära folgen wollen, ist noch unklar." (Stuttgarter Zeitung Online, 14.10.2005)

14.10.05


REZENSION Das Komplott, Ratte Ludwig, Ganz gleich, etc.: "Eisners hervorragend gezeichnete Graphic Novel zeigt vor allem eines: dass weder Logik noch stichhaltige Beweise einen Antisemiten davon abhalten können, weiterhin Antisemit zu sein." (Echo Online, 14.10.2005)

AUSSERIRDISCH Asterix: Gallien in Gefahr: "Doch spätestens auf Seite 8 dürfte manch eingefleischtem Asterix-Anhänger schwanen, dass sie den Band vielleicht doch besser weiterhin unter Verschluss gehalten hätten. Die da oben. In Paris. Denn auf Seite 8 halten Außerirdische Einzug in das legendäre Dorf an der bretonischen Atlantikküste." (Kölnische Rundschau, 13.10.2005)

VERANSTALTUNG Comic-Kurs an der VHS Osterath: "Micky Maus, Pokemon oder Diddl geben im Comiczeichenkurs an der Osterather VHS nicht den Ton an. Vielmehr lernen die jugendlichen Teilnehmer, eigene Figuren zu entwerfen, eine Geschichte in Bilder umzusetzen und dabei Details wie Schattierung, Fluchtpunkte und Perspektiven zu verwenden." (Westdeutsche Zeitung Online, 13.10.2005)

INTERVIEW Andreas Deja: ""Sin City" als Comic-Verfilmung oder aber auch Comics wie "Batman" und "Spider Man", die im Realfilm umgesetzt wurden, können sehr gewalttätig sein. Das ist nicht unbedingt meine Sache, entspricht nicht meiner Sensibilität. Ich fühle mich im Hause Disney sehr wohl: Wir machen Filme für die ganze Familie." (Medienhandbuch.de, 13.10.2005)

KINO Filmkritik A History of Violence: "Abgesehen von ein paar überreal photographierten Einschusslöchern gibt es nichts Exaltiertes in diesem Film. Cronenberg-Fans wird er ebenso überraschen, wie David-Lynch-Fans von dessen Straight Story überrascht waren. Enttäuscht aber werden sie nicht." (Frankfurter Rundschau Online, 13.10.2005)

REZENSION Acht, neun, zehn: "Immer wieder lenkt er den Betrachter in falschen Anschnitten und verrutschten Montagen vom scheinbar Wesentlichen ab - und lenkt ihn damit darauf, worum es in Wahrheit geht: auf die Leere zwischen den Lebewesen und Dingen, auf das überwältigende Zuviel an Platz und an Möglichkeiten, mit dem seine ziellosen Typen kämpfen. Ihren Zustand kann man nur überwinden - das ist die Wahrheit, die sich in diesem Comic wunderbarerweise verbirgt -, indem man sich endlich für etwas entscheidet." (Berliner Zeitung, 13.10.2005)

KINO Filmkritik A History of Violence: "Die harten, fast schon dokumentarischen Bilder zerstörter Körper und die für amerikanische Verhältnisse überraschend expliziten Sexszenen des Films lassen keine einfachen Reaktionen zu. Wie Cronenbergs Charaktere sieht sich auch der Zuschauer mit seinen archaischsten Instinkten konfrontiert." (Die Welt.de, 13.10.2005)

12.10.05


KINO Filmkritik A History of Violence: "Selten hat einer so gelassen die alten etablierten Mythen zurechtgerückt wie Cronenberg in diesem Film, die festgefügten Geschichten, die offensichtlich andersherum erzählt werden müssen. Kain war gefährlich, mag sein, aber viel gefährlicher ist, wenn Abel, der sanfte, zivilisierte Bruder, seine mörderischen Instinkte neu entdeckt." (Sueddeutsche.de, 11.10.2005)

ONLINE-COMIC Heimatsch(m)utz von Charlotte Germann: "Gewaltige Bergwelt. Pulver gut. Und keine Sonntagsfahrer in Sicht. Den Variantenfahrer freuts. Er geniesst jeden Schwung durch den frischen Schnee und geht bis zu seiner Grenze." (Youthguide.ch, 11.10.2005)

VOR ORT Comic-Kurs mit Frank Schmolke: "Das Jugendzentrum und "Der Buchladen" hatten für Samstag und Sonntag zum Comic-Workshop mit dem Zeichner und Illustrator Frank Schmolke eingeladen. Die Veranstaltung ist Teil des Projekts "Literatur und Autoren erleben", die von der "Aktion Mensch" unterstützt wird. "Wichtig ist", so der 38-jährige Münchner, "dass die Kinder spielerisch an die Sache herangehen."" (Marktplatz Oberbayern, 11.10.2005)

KINO Filmkritik Wallace & Gromit: "Jede Kleinigkeit des Films ließe sich genüsslich nacherzählen, jede Pointe könnte man sich auf der Zunge zergehen lassen; und doch muss man es selbst sehen, was sich in dieser beschaulichen englischen Welt zwischen Kleinbürgertum und Landadel alles abspielt. Dabei ahnte man schon immer, dass die liebenswerten Plastilin-Figuren weit mehr können, als einen „nur“ 20-minütigen Trickfilm zu tragen; ausgehend vom angenehm vertrauten, altmodischen Flair dieser kurzen Filme (u.a. „The Wrong Trousers“), wird der Faden hier nun weitergesponnen, breitet sich aus über Stock und Stein und wuchert wie wildes Efeu." (Film-Dienst, 10.10.2005)

PORTRÄT Ziska Riemann: "Entdeckt wurde die talentierte Hippie-Tochter von Anarcho-Karikaturist Gerhard Seyfried (57). "Der fand meine Rotzigkeit lustig und bot mir Zeichenunterricht an. Dabei macht er das nie!" Kurz darauf, Ziska war gerade 18, veröffentlichen die beiden den Kult-Comic "Future Subjunkies"." (B.Z., 10.10.2005)

ÜBERBLICK Comic-Szene in Russland: "Ende der 30er Jahre wurde aber jegliche Veröffentlichung von Comics eingestellt. Warum dies so war, ist Legende. Olga Nikolajewna sieht den Grund in Hergés erster, damals gerade veröffentlichten „Tim und Struppi“-Geschichte. Die Sowjetunion, in der sich die Geschichte abspielt, erscheint darin in einem ziemlich schlechten Licht. Die politische Antwort: Totales Comicverbot. In anderen Theorien wird vermutet, dass die Comicproduktion unterbunden wurde um abzusichern, dass sich in ihnen nicht unerwünschte Propaganda einschleichen kann. Denn es ist schwieriger, den ideologischen Gehalt von Bildern zu kontrollieren als den von Wörtern." (Russland-Aktuell.ru, 10.10.2005)

10.10.05

FEUERWEHR Verhaltensregeln im Comic: "Jetzt gibt es auf der Homepage www.berliner-feuerwehr.de zwar Verhaltensregeln auf Türkisch, Englisch, Serbokroatisch. "Aber wir wollen ganz weg von der Sprache", erklärt Feuerwehr-Chef Albrecht Broemme, warum in dem Comic ohne Sprachblasen Verhaltenstipps wie in einem Film gezeigt werden." (Berliner Kurier, 10.10.2005)
VERANSTALTUNG Cartoons punkten bei Langer Nacht der Museen in Österreich: "Die erstmals beteiligte Albertina mit der derzeitigen Cartoon-Ausstellung von Gerhard Haderer wurde mit 11.330 Eintritten zum meistbesuchten Museum. Gefolgt vom Naturhistorischen Museum (10.918) und dem Salzburger Museum Moderner Kunst (8462)." (OÖNachrichten, 10.10.2005)
VOR ORT Flix liest in Darmstadt: "Er erzählt aus dem bewegten Leben des Comiczeichners, von seiner Kindheit, auch von den negativen Erfahrungen auf der Buchmesse, bis hin zu seinem imaginierten Tod. Die Lesung im 603 qm entwickelte sich zu einem gut einstündigen Erlebnis, das unterhaltend und zugleich berührend war." (Echo Online, 08.10.2005)
PORTRÄT Strizz: "Was macht „Strizz” so besonders? Was verleiht ihm sogar Klassikerstatus? Zunächst seine Originalität. Man mag sagen, daß es schon viele Angestellten-Comics gegeben hat, angefangen von „Blondie”, den Chic Young 1930 begründet hat. Doch die männliche Hauptfigur dieser Serie, Dagwood Bumstead (auf deutsch etwas dümmlich Dankwart genannt), ist zwar tatsächlich wie Strizz Büroangestellter, doch die Serien haben darüber hinaus nur das eine gemein: die Kannibalisierung ihrer Epoche. Oder positiver mit Hegel variiert: daß sie jeweils ihre Zeit in Striche fassen." (FAZ.net, 08.10.2005)
PRESSEMITTEILUNG Albert Uderzo auf der Frankfurter Buchmesse: ""Gallien in Gefahr" lautet der
Spannung versprechende Titel des 33. Bandes der wohl erfolgreichsten
europäischen Comicserie. Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, wird
Asterix-Erfinder und -Zeichner Albert Uderzo vom 21.-22.10.2005 zu
Gast auf der Frankfurter Buchmesse sein:" (Presseportal.ch, 07.10.2005)
VERANSTALTUNG Joscha-Sauer-Ausstellung in Berlin: "Joscha Sauer zeichnet Cartoons, seitdem er seinen Job verlor. Zuerst sei es nur eine Beschäftigungstherapie gewesen, erklärt der 27jährige. Und ein Experiment. Jeden Tag fertigte er ein Bild an und stellte es unter der Webadresse www.nichtlustig.de für jedermann zugängig ins Netz. In der ersten Zeit interessierten sich nur eine Handvoll Leute für die Zeichnungen. Ein bißchen später waren es 1000. "Nach einem Jahr hörte mein Zahlenvorstellungsvermögen auf", sagt Sauer." (Berliner Morgenpost, 07.10.2005)
UMSTRUKTURIERUNG Panini verlagert Comic-Marketing nach Stuttgart: "Bislang wurden die von Panini publizierten DC & Marvel, sowie ein Großteil der japanischen und koreanischen Comics in der Panini-Niederlassung in Nettetal-Kaldenkirchen betreut, während Publikationen wie "Hiro“, "Simpsons“, "Star Wars“ und "MAD“ in Stuttgart, beim Panini-Label Dino verantwortet wurden." (Börsenblatt, 22.09.2005)
NEUSTART Fix & Foxi: "Die neuen Hefte werden mit modernisierten Charakteren und einem neuen Konzept erscheinen. Die Comics würden zunächst monatlich durch den Hamburger Tigerpress Verlag veröffentlicht, sagte der Managing Director von Kauka Promedia, Michael Semrad. Ab dem Frühjahr 2006 sei ein Zwei-Wochen-Rhythmus angepeilt. Startauflage sind 200.000 Exemplare." (RP Online, 22.09.2005)

7.10.05

PORTRÄT Comic-Standort Belgien: "Comics und Belgien - das ist eine besondere Liebesbeziehung. Ohne Belgien hätte es Asterix nicht gegeben, sagt Albert Uderzo, dessen neues Werk demnächst auf den Markt kommt. Belgier sind begeisterte Comic-Leser. Und auch an kreativem Nachwuchs fehlt es nicht zwischen Gent und Antwerpen." (Heute.de, DATE)
REZENSION Yossel, Von Dieben und Denunzianten, Barfuß durch Hiroshima: "Yossel ist ein 13 Jahre alter Junge, der später Comiczeichner werden will. Yossel und seine Familie sind Juden. Sie leben in den vierziger Jahren im von Deutschland besetzten Polen, was bedeutet, dass sie erst in das Warschauer Ghetto und später in das Konzentrationslager Auschwitz gebracht werden. Das ist die Geschichte des Comiczeichners Joe Kubert, der allerdings das Glück gehabt hatte, mit seiner Familie noch rechtzeitig ein Visum für die USA zu bekommen." (Echo Online, 07.10.2005)
ÜBERBLICK Phänomen Manga: "Während in Japan das Wort Manga "Comic in allen Arten" bedeutet, wird es in Europa für den Begriff "Comic aus Japan" verwendet. Mittlerweile sind die Verlage jedoch schon dazu übergegangen, alle Comics im Stile von japanischen Produktionen mit dem Begriff Manga zu versehen. Ob die Streifen nun in Taschenbuchform, als Sonderausgabe oder in Zeitschriften als Comic Strip erscheinen, erfolgreich sind sie auf alle Fälle!" (Telekom-Presse, Datum unbekannt)
PORTRÄT Die Fantastischen Vier: "Was ist so phantastisch an den weltstadtbekannten Sonderlingen? Daß es vier sind. Wären sie zu zweit oder zu dritt, längst wäre dann der eine komplett verweichlicht oder der zweite total ausgebrannt oder der dritte vollends verdinglicht. Und die wasserstoffblonde Susan Storm wäre statt Superheldin ein Supermodel, dessen Traumfigur überall zu sehen wäre. Selbst Mr. Fantastic wäre allein kein Fantastischer Einer. Zum amerikanischen Stil gehört die alltägliche Kooperation." (FAZ.net, 24.09.2005)
PORTRÄT Albert Uderzo: "Er sieht keinem von beidem so richtig ähnlich. Albert Uderzo ist eine echte Mischung aus seinen beiden Helden Asterix und Obelix: Den verschmitzten Gesichtsausdruck hat der Comiczeichner von dem kleinen blonden Gallier. Der Bauchumfang und die Gestalt schlagen mittlerweile eher nach dem Hinkelsteinhauer." (Die Welt.de, 24.09.2005)

5.10.05

INTERVIEW Flameboy im Gespräch: "Falls ich Superhelden-Geschichten gezeichnet hätte, wäre mir wohl höchstens halb so viel Aufmerksamkeit geschenkt worden. Aber auf Grund der Art der Bücher, an denen ich gearbeitet habe, denke ich, dass ich mehr Aufmerksamkeit bekommen habe, als ich eigentlich verdient hätte. Deshalb möchte ich meine Personalien nicht bekannt geben. Ich denke, die meisten Leute wissen, dass ich in England lebe. Falls es sich besser macht, kannst du das auch streichen und schreiben, dass ich wirklich ein Dämon namens Flameboy aus der Hölle bin, der nach Befreiung sucht. Dies könnte sogar wahr sein." (Zisch, 04.10.2005)
PORTRÄT Albert Uderzo: "Harry Potter ist in jeglicher Hinsicht ein Lehrling. Verglichen beispielsweise mit dem Erscheinen eines Asterix-Abenteuers wirkt die Pottermania wie eine schlechte Kopie. Albert Uderzo, Zeichner und Autor der gallischen Geschichten, Alleinherrscher über ein verästeltes und millionenschweres Comic-Imperium, hat die Geheimniskrämerei rund um ein neues Werk nicht nur perfektioniert. Uderzo hat das Ballyhoo erfunden." (Stuttgarter Zeitung Online, 04.10.2005)
PORTRÄT Donald Duck: "Was hätte Donald Duck zu unserer Bibliothek mit Klassikern der Comic-Literatur gesagt? Nicht in meinem Haus! Jedenfalls für den ersten Band der Kollektion hätte Duck schwerlich ein Plätzchen im Regal freigeräumt. Dabei stehen dort sowohl Klassiker der Weltliteratur wie Tolstois „Krieg und Frieden” als auch Klassiker der Selbsthilfeliteratur wie wohl die komplette „Du und”-Reihe: „Du und das Wasser”, „Du und die Sandbänke” und so weiter." (FAZ.net, 02.10.2005)
PORTRÄT Hugo Pratt: "Den Comic-Helden Corto Maltese schuf Hugo Pratt 1967, als er bereits ein anerkannter Comic- und Drehbuchautor war. Viele seiner Leser glaubten damals, dass die Figur und ihre Abenteuer auf Tatsachen beruhe. So glaubten sie etwa, dass Corto Maltese eine reale Biografie habe, nämlich dass er am 10. Juli 1887 in Spanien geboren wurde, wo er 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs verschwand. Hugo Pratt selbst unterstürzte diese Gerüchte." (ORF.at, Datum unbekannt)
VERANSTALTUNG Vortrag über serbische Comicszene: "»Serbian Comics Scene Experience« ist zum Ausklang des 12. Comicfestes München am Donnerstag, 6. Oktober, 19 Uhr, im Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, RG, zu erleben. Der Eintritt ist frei. In der Dia-Show in englischer Sprache wird Aleksandar Zograf (sein echter Name ist Sasa Rakezic) über seine künstlerische Laufbahn sprechen, über die Zusammenarbeit mit seiner Frau Gordana Basta und mit Robert Crumb, der Ikone der Underground-Comics." (Münchner Wochenanzeiger, Datum unbekannt)
VOR ORT Gerhard-Haderer-Ausstellung: "Gelegentlich wirken die Zeichnungen Gerhard Haderers geradezu prophetisch. Seine Karikatur von Angela Merkel muss weit vor dem Wahlkampf entstanden sein, die Kanzlerkandidatin von CDU/CSU trägt die typisch brave alte Pony-Frisur, doch gezeichnet hat Haderer die Dame so, als ob ihr das Trauma des Wahlergebnisses bereits ins Gesicht geschrieben stehe. "Der blaue Engel" hat den Blues, so sehen keine Sieger aus." (Die Presse.com, 29.09.2005)
PORTRÄT René Goscinny: "Mit dem Namen René Goscinny verbindet man vor allem Asterix und Lucky Luke. Doch der 1977 verstorbene Comic-Autor erschuf auch den Kinderbuchklassiker "Der kleine Nick". 80 verschollen geglaubte Geschichten um den Schulhof-Lausbub erscheinen nun erstmals auf Deutsch." (Spiegel Online, 27.09.2005)