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Pressespiegel: Comics und Cartoons.

14.2.06


Karikaturenstreit: "Die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" hat ihren Kulturchef Flemming Rose gestern in einen längeren Zwangsurlaub geschickt. Der Journalist war für das Erscheinen der umstrittenen Mohammed-Karikaturen verantwortlich." (ORF.at, Datum unbekannt)

"Mit Blut wollen Afghanistans Taliban-Extremisten den Karikaturen-Skandal gesühnt sehen: Sie bieten 100 Kilo Gold für die Ermordung der Mohammed-Cartoonisten." (Heute.at, Datum unbekannt)

"Die schwedische Regierung befürchtet wie im Nachbarland Dänemark den wütenden Protest von Muslimen. Denn eine rechts gerichtete Splitterpartei veröffentlichte im Internet neue Karikaturen des Propheten Mohammed." (Spiegel Online, 10.02.2006)

"Die ägyptischen Behörden haben im Tumult um die Mohammed-Karikaturen die aktuellen Ausgaben des "Spiegel" und des "Focus" verboten. Beide Magazine hatten einige der umstrittenen Cartoons veröffentlicht und dürfen nun innerhalb Ägyptens nicht mehr verkauft werden." (Pressetext Deutschland, 10.02.2006)

"Nach den internationalen Eskalationen rund um die Mohammed-Karikaturen brachten am Freitag auch Moslems in der Steiermark ihren Unmut zum Ausdruck: Am Nachmittag demonstrierten etwa 500 Moslems in Graz." (ORF.at, 10.02.2006)

"In vielen Ländern Asiens sind heute Tausende Muslime gegen die umstrittenen Mohammed-Karikaturen auf die Straße gegangen. Mit dem Islamischen Dschihad drohte eine Palästinenserorganisationen erstmals mit Gewaltakten als Rache für die Veröffentlichung der Cartoons." (Spiegel Online, 10.02.2006)

"Der vorläufig letzte Schritt in der Dynamik der Aufregung fand wiederum in Dänemark statt. Nach seinem Vorschlag, Holocaust-Karikaturen abzudrucken, wurde der Kulturchef von Jyllands-Posten beurlaubt. Das Argument der Chefredaktion: Niemand könne nachvollziehen, welcher Druck auf ihm laste." (Der Standard.at, 10.02.2006)

"Die umstrittenen Mohammed-Karikaturen - sie wurden bereits am 17. Oktober letzten Jahres in der ägyptischen Tageszeitung "Al Fager" veröffentlicht. Ohne öffentliche Resonanz oder gar Proteste." (BZ, 10.02.2006)

"Eine Frau mit Kopftuch hält den Koran hoch, junge Türken skandieren "Allah ist der Größte". Erstmals haben Muslime in Deutschland bei Groß-Demos gegen die Mohammed-Karikaturen protestiert. In Berlin gingen 1250 Moslems auf die Straße. Viele Eltern hatten ihre Kinder mitgebracht." (BZ, 11.02.2006)

"Massen, Medien, Hysterie: Im Streit um zwölf Mohammed-Cartoons aus Dänemark stehen 1,3 Milliarden Moslems in aller Welt unter Generalverdacht. Die Auseinandersetzung erzählt aber mehr über die Ängste Europas als über reale Gefahren." (Profil.at, Datum unbekannt)

"Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, hat dazu aufgerufen, den Streit über die in westlichen Zeitungen abgedruckten Mohammed-Karikaturen zu beenden." (ORF.at, Datum unbekannt)

"Der Aufruf, der auf der Web-Site der Teheraner Zeitung "Hamschahri" veröffentlicht wurde, steht unter der Überschrift: "Wo liegt die Grenze der westlichen Meinungsfreiheit?"" (Spiegel Online, 12.02.2006)

"Der Karikaturen-Krieg geht weiter: Nun wurde die erste Holocaust-Karikatur auf einer Website in Iran veröffentlicht" (Die Presse.com, 14.02.2006)

"Nach Dänemark hat nun auch Deutschland eine Cartoon-Affäre, ausgelöst vom renommierten Berliner Tagesspiegel. In seiner Freitagsausgabe zeigte das Blatt einen Cartoon seines Karikaturisten Klaus Stuttmann, auf dem in einem Stadion vier iranische Fußballspieler mit Sprengstoffgürteln abgebildet sind. Daneben stehen vier deutsche Bundeswehrsoldaten." (Der Standard.at, 14.02.2006)

"Ein Mann aus Melbourne habe aus Solidarität mit der moslemischen Welt und als Beitrag zur Meinungsfreiheit die erste Karikatur zum Holocaustwettbewerb geschickt, vermeldete die iranische Zeitung "Hamshari am Montag. Es waren zwei Zeichnungen." (Wiener Zeitung.at, 14.02.2006)

"Die Veröffentlichung der Karikaturen des Propheten Mohammed habe in der islamischen Welt einen vergleichbaren Effekt gehabt, wie die Anschläge vom 11. September 2001 im Westen. Diese Einschätzung vertrat der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu." (ORF.at, Datum unbekannt)