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Pressespiegel: Comics und Cartoons.

9.2.06


POLITIK Mohammed-Karikaturen: "Es sei "empörend", dass es so weit kommen konnte, meinte der für Europa zuständige Staatssekretär im US-Außenministerium, Daniel Fried, vor Journalisten. "Dänemark, Norwegen und Österreich haben unsere volle Solidarität und Sympathie."" (Die Presse.com, 08.02.2006)

"Islamische Immigranten wollen mit Comics, die unter anderem Adolf Hitler mit Anne Frank im Bett zeigen, die Meinungsfreiheit in Europa testen. Iranische Zeitung prämiert die besten "Holocaust-Karikaturen"." (Die Presse.com, 08.02.2006)

"Im Karikaturenstreit hat eine französische Zeitschrift Öl ins Feuer gegossen. Das Pariser Satireblatt "Charlie Hebdo" veröffentlichte trotz internationaler Proteste die dänischen Mohammed-Bilder und fügte noch eigene Cartoons und satirische Texte über den Propheten hinzu." (fst, AFP, dpa/T-Online.de, Datum unbekannt)

"Umso stärker versuchen nun moderate Muslime sich Gehör zu verschaffen. Am meisten beschäftigt ist Naser Khader, ein syrischstämmiger Abgeordneter der sozialliberalen "Det Radikale Venstre"-Partei. Khader selber bezeichnet sich als "kultureller Moslem" oder "Ultralight-Moslem" - so wie die meisten Dänen eben Christen sind, ohne dies jeden Tag eingehend zu zelebrieren." (Der Standard.at, 09.02.2006)

"Erst in der vergangenen Woche ist es dann auch in Ägypten zu Demonstrationen gekommen. Auf Grund dieser verzögerten Aufregung wirft "Sandmonkey" aus Kairo in seinem Blog den Medien in islamischen Ländern vor, den Wirbel herbeigeschrieben zu haben, weil die jeweiligen Regierungen davon profitierten." (Der Standard.at, 09.02.2006)

"Der geistige Führer des einfluss reichsten Moscheevereins, Imam Ahmed Abu Laban, war es, der den Karikaturen-Konflikt um die Zeichnungen des Propheten Mohammed ins Rollen brachte. Im Oktober organisierte er in Kopenhagen eine Demonstration gegen die "islamophoben" Dänen." (Die Presse.com, 10.02.2006)

"Die New York Times berichtet, dass die umstrittenen Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" im Dezember bei einer Konferenz in Mekka, an der die Oberhäupter von 57 muslimischen Staaten teilnahmen, diskutiert wurden." (Der Standard.at, 09.02.2006)