comikado

Pressespiegel: Comics und Cartoons.

11.5.06


BEGEGNUNG Karl Nagel traf Armin Meiwes: "Menschen Fressen Menschen - hieß es vor zehn Jahren anlässlich der Chaos-Tage in Hannover auf dem "Cannibal Home Channel" im Internet. Und der Betreiber war Karl Nagel. [...] Und heute arbeitet er im Hamburger Comicstudio Alligator Farm und ist der Herausgeber eines neuen Perry-Rhodan-Heftes. [...] Anlässlich eines Treffens unter dem gefakten Motto "Überlaufen nach rechts" im nordhessischen Rothenburg lernte er nämlich zufällig einen echten Kannibalen kennen: Armin Meiwes. [...] "Jetzt kann ich die Geschichte immerhin in Comic-Form verarbeiten. Das hat richtig Spaß gemacht, zumal Comiczeichner Wittek die Story unglaublich bizarr für das Comicmagazin Elbschock umgesetzt hat."" (heise online, 11.05.2006)

3.5.06

INTERVIEW Gerhard Haderer: "Vor 20 Jahren startete ein österreichischer Werbegrafiker in ein neues Leben. Bald schon war der Cartoonist Gerhard Haderer (Jahrgang 1951) ein Begriff. Schön und schön bös' sind seine Bilder, die Politiker und Normalos gleichermaßen zielsicher treffen (vor allem in "profil" und "Stern")." (Merkur Online, 28.04.2006)
REZENSION Das Malträtieren unvollkommener Automaten: "Die Comics von Katz und Goldt gehen, wie sie kommen: leise, mehrdeutig und unprätentiös. Und natürlich erfährt man dabei auch, dass die drei K der Kinder von heute nicht kippeln, kokeln und krank sein sind, sondern kiffen, klauen, kaufen." (NZZ Online, 27.04.2006)
PORTRÄT Jutta Harms, Presseagentin: "Die Mittvierzigerin arbeitet gern, wenn sie weiß, dass sich die Arbeit "für die Sache" lohnt. Die Sache, das sind die Comics. Zur Comic-Fachfrau wurde sie zunächst durch das Selbststudium, Hunderte von Comics hat sie gelesen, dann knüpfte sie Kontakte zu anderen Nerds, und daraus erwuchs schließlich der Kontakt zum Verlag." (taz, 26.04.2006)

Jürgen Lillich, Comicladenbesitzer: ""Das ist Jürgen. Jürgen verkauft Comics." Sieht man Jürgen Lillich in seinem Comicladen, fühlt man sich spontan an Peter Lustig, den Moderator der Kindersendung "Löwenzahn" mit Jeanslatzhose, Brille und schütterem Haar, erinnert. Doch nicht nur äußerlich bestehen Ähnlichkeiten. Auch Jürgen Lillich beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit Dingen, die vornehmlich Kinder und Jugendliche interessieren." (SZOn, 26.04.2006)